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Industrie 4.0

Der Kundenfokus macht den Unterschied

Der Kundenfokus macht den Unterschied
Der Kundenfokus macht den Unterschied
Foto: Design Star/Shutterstock

Kunden sind dem Erlebnis treu, nicht der Marke. Das ist die Quintessenz aus sämtlichen Untersuchungen der jüngsten Zeit. Klar scheint: Um heute und in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen Unternehmen in das Experience Business durchstarten. Moderne Marketing-Plattformen helfen dabei.

Die Konsumenten verändern sich, die Ökosysteme verändern sich, die Komplexität steigt. Längst leben wir in einer Ära der Devices & Services, Multiscreen und Multitasking, in der die Kunden ständig zwischen den Screens wechseln. Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Customer Journey dramatisch. Kunden sind heute mobiler, besser informiert und fühlen sich weniger einer einzelnen Marke verbunden.

Kundenorientierte Modelle sind gefragt

In diesem unsicheren Umfeld gibt es für Unternehmen eigentlich nur zwei Konstanten: Ein überlegenes Produkt ist kein Garant mehr für eine führende Marktposition. Auch sind die Tage langwieriger Produktionszyklen und die Sicherheit langfristiger Kundenbeziehungen Geschichte. Diese Marktkräfte machen kontinuierliche Innovationen notwendig.

Experience Business

Vorbei sind die Zeiten, in denen allein das Produkt die Kampagne bestimmte. Im Fokus steht der Kunde. Die App wird zunehmend zur Ad, Marketing und Produkt-erfahrung sind heute eins.
Für den Kunden ist es am Ende immer die Marke, mit der er in Verbindung steht und die er erleben will.

Als wichtiger Schritt in diese neue Ära schafft das Experience Business die entscheidenden Voraussetzungen. Mit einem konsequenten Kundenfokus gilt es jetzt, auf jeder Stufe der Customer Relations ein personalisiertes und überzeugendes Erlebnis zu bieten, von Websites und mobilen Apps bis hin zum Einzelhandel. Nahtlose Multi-Channel-Kommunikation ist das, was heute erwartet wird.

Flexible Plattformen

Branchenführende Marketing-Experten investieren derzeit verstärkt in eine Kombination aus Arbeitskraft, Prozessen und Produkten, um die Herausforderung Experience Business anzugehen. Sie sorgen dafür, dass ihr Unternehmen erfolgreich ist, indem sie sich in sieben Digital-Marketing-Dimensionen gegen die Konkurrenz durchsetzen: Kanäle, Zielgruppen, Kontext, Inhalt, Ressourcen, Kampagnen und Daten.

Ein wichtiger Baustein in diesem digitalen Reifegrad-Modell ist umso mehr eine flexible, integrierte Plattform für das Kundenerlebnis, die über umfangreiche Unternehmensanwendungen und einfach bedienbare Benutzerschnittstellen bereitgestellt wird.

Trotz der zunehmenden Komplexität können Unternehmen damit eine relevante, konsistente und persönliche Customer Experience über mehrere Kanäle hinweg definieren, messen und bereitstellen, das den gestiegenen individuellen Anforderungen des einzelnen Kunden gerecht wird. Was in den vergangenen fünf Jahren seinen Anfang nahm, startet mit der Marketing Cloud jetzt erst so richtig durch: Wir nähern uns mit großen Schritten der Vision des 1:1 Marketings.


 

Andreas HeliosAndreas Helios,

Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe, Adobe Systems

 

Welche Digital Marketing Lösungen bieten Sie Ihren Kunden an?

Mit unseren beiden Plattformen, der Adobe Creative und Marketing Cloud, stellen wir aus technologischer Sicht das komplette Set an Lösungen zur Verfügung, die Unternehmen von Anfang an, also von der Erstellung von Inhalten bis zur zielgenauen Vermarktung, auf ihrem Weg ins Zeitalter des Experience Business zu unterstützen.

Mit unseren Lösungen sowie mit Echtzeit-Dashboards und einer auf Zusammenarbeit ausgelegten Oberfläche können Marketing-Experten Daten, Einblicke und digitale Inhalte kombinieren und ihren Kunden so ein optimales Markenerlebnis bieten.

Außerdem erhalten sie alles, was sie benötigen, um mehr über ihre Kunden zu erfahren, personalisierte und einheitliche Kundenerlebnisse zu entwickeln und ihre Inhalte und Ressourcen zu verwalten. Integriert, aus einer Hand und hocheffizient. Das ist ein USP, den in dieser Form nur Adobe bietet.

Wie profitieren sie davon? Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Ein Unternehmen, das sich der Herausforderung einer datenoptimierten Kundenkommunikation gestellt hat, ist die internationale Großbank UBS.

Mit Hilfe von Adobe Campaign ist es dem Finanzinstitut gelungen, Daten aus mehreren Marketing-Systemen zu konsolidieren, die von unterschiedlichen internen Teams und Agenturen weltweit mit verschiedenen Reporting- und Analyselösungen eingesetzt werden.

Durch das systematische und einheitliche Datenmanagement stellt das Unternehmen sicher, dass sämtliche Inhalte abgestimmt und konsistent sind.

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Retrofit für Bestandsanlagen

Eine der größten Herausforderungen für Unternehmen im Zusammenhang mit Industrie 4.0 sind heterogene Produktionsumgebungen. Schließlich gibt es in den Firmen zahlreiche Anlagen, die kaum automatisiert sind – nun aber durch moderne Komponenten nachgerüstet und in die digitale Produktion geführt werden müssen.

Idealerweise sind die einzelnen Maschinen dabei miteinander vernetzt. Gewährleistet sein muss auch, dass der Austausch von Verschleißteilen wirtschaftlich und zeitsparend stattfindet.

Überwachung mit Sensoren

Diese sogenannte Retrofit-Methode gestaltet sich allerdings von Firma zu Firma unterschiedlich. Wichtig ist immer ein individuelles Vorgehen, da sich die jeweiligen Rahmenbedingungen erheblich voneinander unterscheiden. Dennoch gibt es mehrere Schritte, die meist identisch sind.

So stattet man in der Regel Maschinen mit entsprechenden Sensoren aus. Nur so können sie digital verwertbare Daten liefern. Dies ermöglicht ein Monitoring und intelligentes Controlling über die gesamte Produktionsumgebung und alle Anlagen hinweg. Die Auslastung sowie die Effektivität auch von alten Bestandsanlagen können nun überwacht und Fehler nachvollziehbar gemacht werden.

Lückenlose Datenkontrolle

Wenn es gelingt, sind die Vorteile von Retrofit zahlreich:  Produktions- und qualitätsrelevante Daten können durch Aufzeichnung lückenlos rückverfolgt werden. Dank permanenter Überwachung und optimierter Ersatzteilversorgung verlängert dieser Prozess die Maschinenlebensdauer und die Produktivität wird gesteigert. Die vorausschauende Instandhaltung erhöht die Verfügbarkeit und senkt die Kosten sowie den Energieverbrauch.

Die Hersteller von Maschinen sind in der Lage, den Industriebetrieben und Fabriken rechtzeitig anzubieten, ihre Maschinen kostengünstig nachzurüsten. Außerdem lassen sich Leistungskennzahlen festlegen, wodurch sich die Produktivität ebenfalls steigern lässt. Mithilfe dieser Vernetzung und Harmonisierung des Maschinenparks gelingt eine solide Basis, um die nächsten Schritte hin zu einer digitalen Fabrik einzuleiten.


Clever digital nachrüsten mit compacer

In nur wenigen Schritten zur digitalen Anlage – das gelingt Unternehmen mit compacer, dem Spezialisten für die Integration und Automatisierung geschäftskritischer Prozesse. Sein sicherer Umsetzungsprozess gewährleistet eine zuverlässige Modernisierung, die immer perfekt auf Anforderungen, Zeit und Budget abgestimmt ist.

Bei der Bedarfsanalyse klärt compacer dann zunächst, ob die analogen Maschinen bereits Signale geben, Sensoren installiert werden müssen oder ein internes Bussystem vorhanden ist. Unterstützung gibt es auch bei der Auswahl der richtigen Sensoren und der Entwicklung einer persönlichen Retrofit-Strategie – also welche Art von Hard- und Software zusätzlich installiert werden muss, um die Sensordaten sinnvoll verfügbar zu machen.

Praktische vBox

compacer arbeitet hier zum Beispiel mit der Fraunhofer-Gesellschaft zusammen – ihre vBox ist empfehlenswert, wenn die betreffende Maschine keine digitalen Schnittstellen hat. Möglich ist aber auch, die analogen Sensordaten mit der Hardware von Drittanbietern oder Mikrocontrollern zu digitalisieren. Abgeschlossen ist die Nachrüstung, wenn die Sensoren installiert sind und ein sogenannter Präprozessor-Agent die Daten verarbeitet und aufbereitet.

Intelligent integriert mit edbic

Final folgt dann die clevere Vernetzung: Dafür führt die moderne Datenintegrationsplattform edbic von compacer alle gesammelten Maschinen- und Sensordaten zusammen und analysiert diese nach definierbaren Regeln in Echtzeit. Kunden können damit ihre Anlagen und die gesamte Produktionsumgebung monitoren und intelligent kontrollieren. Alle Businessdaten unterschiedlicher Formate und Herkunft laufen in edbic zusammen und alle Beteiligten innerhalb der Wertschöpfungskette sind miteinander verbunden.

Prozessverlauf dank edpem

Mit dem compacer-Zusatzmodul edpem lässt sich dann der gesamte Prozessverlauf mit integriertem Regelwerk darstellen. Es bietet eine unternehmensweite und -übergreifende End-to-End-Sicht auf Prozesse und bildet so eine Brücke zwischen IT, Fachabteilungen und Management. Das Ergebnis sind reibungslose und schnellere Abläufe, die wiederum die Zufriedenheit der Kunden steigern, Kosten reduzieren und Wettbewerbsfähigkeit verbessern.

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