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Kommunikation im digitalen Wandel

Der Zugang zu Informationen wird einfacher und auch der Umgang mit ihnen. Aktuell wachsen Generationen auf, die digitale Medien von Kindesbeinen an in den Händen halten. Kinder, denen Themen wie „Social Media“, „Instant Messaging“ oder „Mobiles Internet“ in die Wiege gelegt wurden. Manch einer wird dies als Verkommen der deutschen Sprache bezeichnen, fest aber steht, simsen, texten und messagen wird das neue Reden.

Mein Kühlschrank simst

Doch nicht nur Smartphones und Tablets haben den Weg in unseren Alltag gefunden, in Zukunft werden auch Alltagsgegenstände, wie Brillen oder Kühlschränke, mit uns in Kommunikation treten und zum Beispiel gesundheitsspezifische Daten via Armband an unsere Ärzte kommunizieren oder Nachrichten verschicken, wenn im Kühlschrank die Milch zu schimmeln beginnt.

Dabei wird der wichtigste Punkt bei diesem digitalen Wirrwarr das Wissen über die eigene Privatsphäre sein. Bis wohin soll meine digitale Kommunikation gehen und wo zieht jeder seine ganz persönlichen Grenzen?

„Ich bin, was ich kommuniziere“

Stellt sich die Frage, wie Menschen künftiger Generationen miteinander kommunizieren werden und welche Medien sich behaupten. Experten gehen davon aus, dass es keinesfalls nur ein Medium geben wird, sondern der Nutzer weiterhin alle elektronischen Medien konsumiert – je nach Anlass und Inhalt der Kommunikation. Social Web, Instant Messaging, Microblogging, SMS oder E-Mail, doch all diese Dienste werden in Zukunft emotionaler und persönlicher werden und möglichst viele Sinne ansprechen und mitdenken.

Barrieren für Kommunikation, wie Eingabegeräte, sollen in Zukunft verschwinden. Der Wunsch der Nutzer ist eine intuitive Eingabe, die durch Gesten, Sprache oder sogar Gedanken gesteuert werden könnte. Tatsächlich wird schon heute intensiv an sogenannten Brain-Computer-Interfaces geforscht.

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Nachhaltiger bauen mit Stahlmodulen

Ökologischer Fussabdruck von Gebäuden

Das Bauwesen gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftszweigen überhaupt. Allein in Deutschland werden jährlich ca. 570 Mio. Tonnen mineralischer Rohstoffe verbaut – 90 % der gesamten inländischen Entnahme. Zudem ist das Bauwesen für 52 % des gesamten deutschen Abfallaufkommens verantwortlich.

Es genügt daher nicht, das Thema Nachhaltigkeit von Gebäuden an der Energieeffizienz im Betrieb festzumachen. Denn gerade die Fertigung von Baumaterial, sowie Bau und Abriss eines Gebäudes verbrauchen große Mengen an Energie. Sie wird als „graue Energie“ bezeichnet und macht knapp die Hälfte der Energiebilanz eines Gebäudes im Lebenszyklus aus. 

Im Vergleich zu konventionellen Bauarten benötigen Modulgebäude nur wenig graue Energie. Dabei wirken sich die ressourcenoptimierte Produktion, die flexible Umnutzung und der einfache Rückbau inklusive einer hohen Recyclingquote positiv auf den ökologischen Fußabdruck aus. Doch wo und in welchem Umfang kann die Modulbauweise, wie sie von ALHO als einem der Markt- und Innovationsführer im Modulbau praktiziert wird, konkret in Sachen Nachhaltigkeit punkten?

Recyclingweltmeister Stahl

Die Stahlindustrie gilt als eine der energieintensivsten Branchen. Was jedoch kaum einer weiß: Stahl ist weltweit das am meisten recycelte Material. So werden rund 99 % des Baustahls recycelt. Heute ist im Grunde jedes Stahlerzeugnis – und somit auch die Grundkonstruktion der Stahlmodule – bereits ein Recyclingprodukt. 


Durch das Stahlrecycling werden jährlich allein in Deutschland mehr als 20 Millionen Tonnen CO2 vermieden. Dies ist so viel, wie ganz Berlin in einem Jahr freisetzt. Zudem werden Nebenprodukte in den Materialkreislauf zurückgeführt. Somit relativieren die Recyclingeigenschaften von Stahl den Energieaufwand bei der Herstellung.

Nachhaltigkeit beginnt in der Planung und Herstellung

Die integrale Planung im Stahlmodulbau bei ALHO ermöglicht bedarfsgerechte Gebäudekonzepte, die attraktive Architektur mit Ökologie und Ökonomie in Einklang bringen. Neben den baulichen und technischen Gewerken und Fachdisziplinen werden bereits alle Lebenszyklen des Gebäudes, sowie Kosten, Nutzerbehaglichkeit und Ökologie berücksichtigt. 

ALHO Modulgebäude werden in modernen Produktionshallen unter industriellen Bedingungen in Lean Production seriell vorgefertigt. Lean Production ist ein aus der Automobilindustrie bekannter Ansatz zur Prozessoptimierung, dessen Grundprinzip es ist, Verschwendung zu minimieren. Durch die konsequente Prozessoptimierung und -harmonisierung in der seriellen Modulfertigung werden alle Ressourcen – Material, Personal und Energie – optimal ausgeschöpft. Dies reduziert den Ressourceneinsatz um 36 und den Abfall um 70 % gegenüber dem konventionellen Bauen.

Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Module und die daraus resultierende kurze Bauzeit vor Ort wird die Belastung der Umwelt durch Schmutz, Lärm und Abfälle auf ein Minimum reduziert – in Zahlen: bis zu 20 % weniger Baustellenverkehr, bis zu 50 % weniger Lärm und Baustaub. 

Umnutzung als Nachhaltigkeitskriterium

Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) bewertet die Nachhaltigkeit von Gebäuden anhand von bis zu 40 Nachhaltigkeitskriterien. Gemessen am Erfüllungsgrad vergibt die sie Zertifikate in Platin, Gold, Silber oder Bronze. Bei ALHO wurde nicht nur ein einzelnes Gebäude ausgezeichnet, sondern das ganze Bausystem mit dem Vorzertifikat in Gold. Wird zusätzlich der Standort berücksichtigt, können ALHO Modulgebäude problemlos den Platin-Status erreichen.

Dass sich lediglich zwei der 40 Kriterien auf den Primärenergiebedarf des Gebäudes beziehen, zeigt, dass bei der DGNB Bewertung keineswegs die Energieeffizienz in der Nutzung die Hauptrolle spielt. Dennoch sollte erwähnt werden, dass der Stahlmodulbau die jeweils gültigen Werte der EnEV erfüllt – vom KfW 55-Standard bis hin zu EnergiePlus-Gebäuden lassen sich ALHO Modulgebäude realisieren.

Ein weiteres, wesentliches Kriterium der Nachhaltigkeit nach DGNB ist die Möglichkeit der Umnutzung. Eine mehrfache Gebäudenachnutzung hat zur Folge, dass die Flächeninanspruchnahme durch Neubauten deutlich verringert wird. Auch hier bieten Modulgebäude einen erheblichen Vorteil: Sie sind dank ihrer freitragenden Stahlskelettstruktur mit nichttragenden Innenwänden sehr flexibel, können umgestaltet, vergrößert, verkleinert oder umgewidmet und somit immer wieder an einen veränderten Bedarf angepasst werden.

Leitgedanke „Circular Economy“

Die ALHO Stahlmodulbauweise entspricht dem Prinzip der „Circular Economy“. Damit bezeichnet man eine Kreislaufwirtschaft, die ein regeneratives System darstellt, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden. 

Eine Besonderheit der Stahlmodulgebäude ist es, dass man sie rückstandlos zurückbauen kann, indem sie wieder in die einzelnen Module zerlegt werden. Diese können dann wiederaufbereitet und als „mobile Immobilie“ an einem anderen Ort erneut zusammengefügt werden. Insbesondere die langlebige Grundkonstruktion aus Stahl macht es möglich, dass ALHO Modulgebäude so ein zweites Leben erhalten – oder ein drittes, viertes… 

Und sollte ein Modulgebäude nicht mehr benötigt werden, lässt es sich komplett zurückbauen und anschließend im Werk sortenrein in seine Wertstoffe zerlegen. So können alle Materialien zu ca. 90 % recycelt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden.

Nachhaltigkeit beginnt im Unternehmen

Das Thema Nachhaltigkeit ist fest im Unternehmensleitbild von ALHO verankert.  Dies bezieht sich nicht nur auf die Produkte, sondern auch auf die Produktionsbedingungen. Ein systematisches Energiemanagement sorgt bei für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Sachen Energieeffizienz. Seit Einführung des Energiemanagements konnte der Energieverbrauch in Produktion und Verwaltung um rund 20 % reduziert werden.

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