Der Wunsch nach Mobilität ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen. In unserer globalisierten Gesellschaft spielt Mobilität eine herausragende Rolle. Neue Verkehrskonzepte müssen die Entwicklungen einer sich rasant verändernden Welt integrieren und den Wünschen der Menschen nach Effizienz, Flexibilität und Sicherheit entsprechen. Die deutsche Automobilindustrie stellt sich diesen Herausforderungen.

Es spricht vieles dafür, dass langfristig mehrere Antriebssysteme nebeneinander Akzeptanz und Anwendung finden

Ende des nächsten Jahrzehnts werden zwei Drittel der Menschheit in Städten leben

Deshalb treibt die deutsche Automobilindustrie Technologien für die urbane Mobilität voran. Die CO2- und Energieeinsparungsziele der EU verlangen schon jetzt nach der Einbeziehung alternativer und regenerativer Antriebe in das Energiekonzept des Verkehrs. Aus Klimaschutz- und Effizienzgründen werden neben den klassischen Antrieben und Kraftstoffen auch CO2-neutrale Antriebsformen wie Batterieantrieb und Brennstoffzelle vorangetrieben.

Der Hochlauf der Elektromobilität hat begonnen

2014 haben die deutschen Hersteller 17 Serienmodelle mit Elektroantrieb auf den Markt gebracht. 2015 kommen zwölf weitere hinzu. Aber letzten Endes entscheidet der Kunde – der Neuwagenkäufer muss von den Vorteilen der Elektromobilität überzeugt sein. Auch die Politik muss ihren Beitrag leisten, damit das E-Auto zu einer überzeugenden Alternative für viele Menschen wird.

Automobilhersteller und Zulieferer in Deutschland verfolgen weiter konsequent ihre Fächerstrategie: „Einsparen – ergänzen – ersetzen“, weil niemand heute schon mit absoluter Gewissheit sagen kann, welche alternative Antriebstechnologie sich beim Kunden durchsetzen wird.

In den Städten werden eher die alternativen Antriebe zum Einsatz kommen, in ländlichen Regionen bleibt der klassische Verbrennungsmotor noch lange unverzichtbar. Die Herausforderung für die Automobilindustrie besteht darin, über die nötige Investitionskraft zu verfügen, um alle diese Optionen weiterentwickeln zu können.

Das Automobil der Zukunft ist vernetzt

Die Verkehrsteilnehmer kommunizieren mit der Infrastruktur, dem Internet und untereinander. Studien zur Fahrzeugvernetzung prognostizieren, dass bereits in zwei Jahren mindestens 80 Prozent aller verkauften Neuwagen vernetzt sein werden.

Wir werden in Echtzeit vor Unfällen gewarnt, können so Staus umfahren, Reisezeiten verkürzen, damit eine Menge Stress vermeiden und Umweltressourcen sparen. Und wir kommen damit der Vision des unfallfreien Fahrens immer näher.

Fahrzeughersteller und ihre Autos werden zu Dienstleistern für Mobilität, die die Bedürfnisse des Fahrers erkennen und ihm assistierend zur Seite stehen. In Kooperationen mit Partnern aus der Informationstechnologie etablieren die Automobilunternehmen ganz neue Geschäftsmodelle. Der Automobilstandort Deutschland steht für diese richtungsweisenden Innovationen, um das Automobil der Zukunft zu gestalten.