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Home » Transformation Mobilität » COMPANY CARS » Flottenversicherung im Schadensfall: Geschwindigkeit zählt
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Wenn Mobilität für Unternehmen zum zentralen Kosten- und Steuerungsfaktor wird, müssen Versicherer mit der Dynamik moderner Flotten Schritt halten: Die digitale Schadencard der HDI ist flexibel, datenbasiert und schnell im Schadensfall.

Dr. Tönnjes Eller

Head of Underwriting Motor, HDI

Matthias Küchemann

Lead Motor Claims, HDI

Herr Dr. Eller, Herr Küchemann, die Mobilität im Business wird für Unternehmen zunehmend zum Kosten- und Steuerungsfaktor – getrieben durch steigende Reparaturpreise, neue Antriebe und ESG-Anforderungen. Was ist aus Ihrer Sicht die zentrale Herausforderung für Flotten in den kommenden Jahren?

Dr. Tönnjes Eller (TE): Für Unternehmen wird Mobilität zunehmend zu einem betriebswirtschaftlichen Steuerungsthema. Es geht weniger um das einzelne Fahrzeug als um Verfügbarkeit, Planbarkeit und Kostenkontrolle über die gesamte Flotte. Eine Versicherung muss diese Realität abbilden, mit Prämien, die sich eng an der tatsächlichen Schadenentwicklung orientieren, und mit Verträgen, die sich flexibel an neue Rahmenbedingungen anpassen lassen.

Matthias Küchemann (MK): Aus Schadenperspektive heißt das: Jede Verzögerung kostet Geld. Fahrzeuge, die stehen, binden Kapital und Personal. Deshalb wird Geschwindigkeit im Schadensfall immer wichtiger, von der Meldung bis zur Reparatursteuerung.

Statt auf Papierprozesse setzt HDI stark auf eine digitale Schadenmeldestrecke über eine sogenannte Schadencard im Smartphone-Wallet. Was sind die Vorteile für Flotten?

MK: Papier-Unterlagen liegen im Ernstfall meist nicht griffbereit; das Smartphone hat dagegen praktisch jeder immer und überall dabei. Unsere digitale Schadencard liegt im Wallet. Fahrer erreichen uns per Klick und können einen Schaden in wenigen Minuten digital melden oder anrufen, ohne zusätzliche App.

TE: Sie bietet zudem viel Flexibilität. Manche Unternehmen möchten, dass Schäden zunächst beim Fuhrparkmanagement gemeldet werden, andere bevorzugen die Direktmeldung beim Versicherer. Der Wallet-Eintrag lässt sich zentral aktualisieren.

So ist sichergestellt, dass Fahrer immer den richtigen Kontaktweg nutzen, und zwar unabhängig davon, ob sich interne Zuständigkeiten ändern.

Wie zeigt sich der wirtschaftliche Effekt dieser Lösung?

MK: Ein anschauliches Beispiel sind Glasschäden. Sie sind einzeln betrachtet relativ klein, verursachen aber erheblichen Prozessaufwand. Über die digitale Schadencard erreichen Fahrer direkt unseren Glaspartner, finden standortnah eine Werkstatt und können sofort einen Termin vereinbaren. Aufwendige Schadenformulare entfallen. Das spart Zeit und reduziert Standzeiten. Die Fahrer nehmen dies als Service wahr, der ihnen Aufwand erspart. Sie müssen sich nicht selbst um Termine kümmern; die Werkstatt meldet sich aktiv. Gleichzeitig sichern wir über unsere Partnernetzwerke Qualität und verhandelte Konditionen, etwa bei Stundenverrechnungssätzen oder Ersatzteilen.

TE: Das wiederum wirkt direkt auf die Kostenstruktur. Schnelle Meldung und konsequente Steuerung helfen, den Schadenaufwand zu begrenzen. Das ist für Kunden relevant, weil gute Schadenquoten die Grundlage für stabile oder gar bessere Konditionen bei Vertragsverlängerungen sind.

Worin unterscheiden sich Flottenprozesse grundsätzlich vom Privatkundengeschäft?

TE: Privatkunden bewegen sich in standardisierten Tarifen; Flottenkunden hingegen erwarten individuelle Lösungen. Deshalb sind unsere digitalen Schadenprozesse in gewissem Umfang anpassbar; etwa bei Informationswegen, Ansprechpartnern oder der Einbindung des Fuhrparkleiters. Das war mit klassischen Papierprozessen kaum möglich.

MK: Hinzu kommt der psychologische Aspekt: Wenn ein Wallet-Eintrag das Firmenlogo trägt, wird er als verbindlicher Unternehmensprozess wahrgenommen, nicht als anonymer Versicherer-Kontakt.

Das schafft Vertrauen und führt zu höherer Akzeptanz.

Viele Unternehmen setzen inzwischen auf Mischflotten, bestehend aus Dienstwagen, Poolfahrzeugen, Jobrad oder E-Scootern. Lässt sich das in der Versicherung sinnvoll abbilden?

MK: Ja, zumindest prozessual. Über den Wallet-Eintrag können unterschiedliche Mobilitätsformen abgebildet oder zu den jeweils richtigen Kontaktwegen geführt werden, selbst wenn einzelne Risiken in anderen Sparten versichert sind. Der Nutzer muss nicht wissen, welcher Vertrag greift, sondern nur, wohin er sich im Problemfall wenden muss.

TE: Für Unternehmen ist das ein wichtiger Punkt, weil Mobilitätskonzepte zunehmend fragmentierter werden. Wir als Versicherer können diese Komplexität im Hintergrund managen.

TE: Elektromobilität bleibt ein zentrales Thema, Autonomie entwickelt sich im Bereich Mobilität langsamer als erwartet. Sehr relevant sind neue Hersteller, die auf den Markt drängen. Im Schadensfall fehlen für diese neuen Fahrzeuge oft Erfahrungswerte zu Reparaturkosten und Prozessen. Für Versicherer bedeutet das:

Wir müssen schneller lernen, Daten strukturiert auswerten und Prämien risikogerecht anpassen, denn Verträge werden jährlich neu verhandelt und die Prämien müssen für unsere Flottenkunden trotz dynamischer Fahrzeugmärkte nachvollziehbar und verlässlich bleiben.

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