Home » technik-und-wirtschaft » „Wir kratzen erst an der Oberfläche dessen, was unsere Geräte zu leisten im Stande sind“
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Eric Yeh

Sales and Operations Director DACH der Getac Technology GmbH

Eric Yeh ist Sales & Operations Manager der Getac Technology GmbH für die DACH-Region. Getac ist Weltmarktführer in robusten Computerlösungen für den industriellen Sektor. Die innovative und nachhaltige Ausrichtung des Unternehmens hat dafür gesorgt, dass viele industriellen Unternehmen ihre Prozesseffizienz deutlich steigern konnten. Im Interview spricht er über die Bedeutung von robusten Tablets und Smartphones und die Zukunft von Industrie 4.0.  

  • Welche Rolle nehmen mobile robuste Computerlösungen in der Vernetzung zwischen Industrie und Digitalem ein? 

Robuste Computerlösungen spielen eine wichtige Rolle in Key-Positionen zwischen Industrie und Digitalem. Sie fördern höhere Produktivität und bessere Qualität der jeweiligen Produkte. Wir sprechen von Smart-Fabriken in denen alle Bereiche miteinander kommunizieren können. Ohne unsere Produkte könnten IoT, Augmented Reality, Digital Twin und Blockchain nur schwer erfolgreich implementiert werden.
Die Mengen an Daten in der Produktion steigt immer weiter. Leistungsstarke robuste Computerlösungen sind notwendig.

  • Wie schafft Getac es, die unglaubliche schnelle und facettenreiche Entwicklung im digitalen Technologie-Segment stets mit anzuführen und sich als innovativer Vorreiter zu positionieren?

Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Unser Ansporn ist nicht nur enorm leistungsstarke robuste Geräte zu entwicklen, sondern diese mit spezifischen und intelligenten Funktionen auszustatten. Wir haben mehrere Hundert Entwicklungsingenieure, die sich ausschließlich mit Innovationen für Technologien, Hardware, Software, User Interface sowie Design beschäftigen.

So können wir Kundenanforderungen der Zukunft bereits jetzt anbieten. Wir arbeiten außerdem mit internationalen Instituten zusammen. In Deutschland beispielsweise mit Fraunhofer.

  • In der heutigen Zeit gibt es unzählige Betriebssysteme für Computerlösungen, wie geht Getac damit um?

Ich denke es gibt zwei wirklich wichtige Betriebssysteme: Windows und Android. Beide haben ihre Vorteile. Deswegen haben wir Endgeräte mit beiden Betriebssystemen im Portfolio. Andorid ist extrem flexibel. Wir haben da einen großartigen Erfolg mit dem Tablet ZX70.

Im Industrie-Sektor nutzen viele Unternehmen Systeme von SAP oder Oracle, wodurch viele Geräte auf Windows zugeschnitten sind. Wir erwarten, dass beide Betriebssysteme in der Zukunft signifikante Rollen einnehmen.

  • Tablets müssen in der industriellen Nutzung  einige Gefahren aushalten und werden sogar in explosionsgeschützten Umgebungen eingesetzt. Welche sind die größten Herausforderungen?

Die größte Herausforderung ist es, garantieren zu können, dass ein Gerät in jeglicher Umgebung sicher ist. Es darf keine Gefahr für den Kunden geben. Bereits in der Entwicklung, der Produktions- und Testphase steht die Sicherheit an oberster Stelle.

Wir sind der einzige Hersteller der einen Großteil der Hardware in der eigenen Fabrik herstellt. Das gibt uns viel Spielraum und Flexilibität die Geräte auch im Inneren robust zu machen.

Wir finden die richtige Balance zwischen Funktion und Aussehen des Geräts.

Für den Einsatz in ATEX Zone 0 hat Getac mit dem EX80 das einzige Windows-Tablet auf dem gesamten Markt.

  • Mit VW oder Nestle haben sie äußert namhafte Referenzen aus unterschiedlichen industriellen Bereichen. In welchen Branchen werden Ihre robusten Computer besonders nachgefragt?

Wir arbeiten mit vielen globalen Unternhemen in verschiedensten Branchen und Ländern zusammen.

Unsere Automotive Kunden, wie VW, brauchen Geräte für die Kfz-Diagnose- und Forschungenseinrichtungen. In anderen Bereichen werden sie direkt in der Produktion genutzt, wie bei Nestlé Wagner. Dort setzt man das A140 sehr erfolgreich in der Produktionsüberwachung ein.

Alle Vorgänge und Änderungen, egal ob im Ablauf oder der Produktion an sich, müssen dokumentiert werden. Mit unseren digitalen Terminals wird der digitale Workflow optimiert. Änderungen können jederzeit und sekundengenau weitergegeben und abgerufen werden.

  • Werfen wir einen Blick in die Zukunft – Wie werden mobile robuste Computerlösungen in 10 Jahren aussehen?

In den nächsten 5 – 10 Jahren werden wir Geräte haben, die sich in Sachen Effizienz und Produktivität nochmals signifikant verbessert haben.

Nutzer werden sich ändern, Prozesse werden sich ändern, also werden sich auch die Geräte verändern. Wir beginnen gerade erst damit, an der Oberfläche davon zu kratzen, was unsere Geräte in der Zukunft leisten können.

Es wird so kommen, dass unsere robusten Computerlösungen in jedem Bereich von Fabriken, Chemieanlagen und Raffinerien eingesetzt werden können. So können daraus insgesamt neue Pruduktionsprozesse entstehen und ein ganzen industriellen Sektor verändern.

Es ist schon jetzt so, dass das Return on Investment durch unsere robusten Computerlösungen enorm ist. Die signifikant steigende Effizienz der Produktion fängt die Kosten für die Geräte auf.

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