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Home » Smart Cities » Zukunft #klimapositiv: Das Mannheimer Modell von MVV
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Wir dürfen in Sachen Klimaschutz keine Zeit verlieren. Dafür brauchen wir über die gesamte Energiewende hinweg mehr Geschwindigkeit, mehr Lösungs- statt Problemorientierung. Wie das geht, zeigt das Mannheimer Energieversorgungsunternehmen MVV mit seinem Mannheimer Modell.

Mit ihm hat sich die MVV einem strategischen Weg verpflichtet, mit dem sie bis spätestens 2040 klimaneutral und danach #klimapositiv wird, der Atmosphäre also Treibhausgase entzieht. Dabei setzt das Unternehmen auf einen Dreiklang aus Wärmewende, Stromwende sowie grünen Kundenlösungen und investiert hierfür bis 2026 drei Milliarden Euro.

Drei Bausteine: Wärmewende, Stromwende und Kundenlösungen

Die Fernwärme ist – neben Wärmepumpen und Biomassehei- zungen – ein wichtiger Hebel, um zukünftig Gebäude den gesetzlichen Vorgaben entsprechend klimafreundlich zu beheizen. MVV arbeitet bereits seit Jahren und mit Hochdruck an der schrittweisen Vergrünung ihres Wärmeportfolios, sowohl in ihrer Heimatstadt Mannheim als auch über ihre Stadtwerketöchter in Offenbach und in Kiel. In Mannheim und der Region sowie in Offenbach stellt MVV die Fernwärme noch in dieser Dekade vollständig auf grüne Energiequellen um und in Kiel bis spätestens 2035. Dafür investiert der Energieversorger in ein breites Portfolio erneuerbarer Erzeugungsoptionen: In Mannheim folgen auf die Anbindung der Abfallverwertung von MVV im Jahr 2020 noch in diesem Jahr die erste MVV-Flusswärmepumpe sowie eine Klärschlammbehandlungsanlage. 2024 wird MVV ihr Biomassekraftwerk an das Fernwärmenetz anschließen.

Mit seinem Mannheimer Modell setzt MVV auf einen Dreiklang aus Wärmewende, Stromwende und Kundenlösungen, um ab spätestens 2040 #klimapositiv zu werden. BILD: MVV

Hinzu kommen weitere grüne Optionen wie Tiefengeothermie, zusätzliche Flusswärmepumpen, Biomethananlagen, Elektrodenkessel oder die Nutzung weiterer industrieller Abwärme. Mit diesem einzigartigen Portfolio grüner Energiequellen können die Fernwärmekunden in Mannheim ihren klimaneutralen Beitrag leisten, ohne selbst etwas dafür tun zu müssen. Und dies zu fairen Preisen.

Für MVV ist die Stromwende – der zweite Baustein ihres Mannheimer Modells – ebenfalls ein bedeutender Investitionsbereich. Dafür baut MVV ihre eigene Erzeugung aus erneuerbaren Energien bis 2026 auf über 800 Megawatt aus, insbesondere durch den Zubau von Windkraftanlagen an Land und Photovoltaik. Außerdem entwickelt MVV Wind- und Solarprojekte für Dritte.

Der dritte Baustein des Mannheimer Modells sind die Kundenlösungen, mit denen MVV Klimaneutralität auch bei ihren Kunden vor Ort ermöglicht. Dafür wird das Unternehmen seine Kundenlösungen bis 2035 komplett grün machen.

#klimapositiv als wissenschaftlich anerkannter Kompass

Mit dem Mannheimer Modell unterstreicht MVV, dass Klimaneutralität strategisch, technisch und wirtschaftlich tatsächlich möglich ist. MVV ist damit das erste deutsche Energieunternehmen und eines der ersten weltweit, dessen Ziel Klimaneutralität bis spätestens 2040 wissenschaftlich anerkannt ist. Das hat die internationale „Science Based Targets Initiative“ (SBTi) mit ihrer „Net-Zero“-Testierung bestätigt.

Klimaneutralität ist für MVV jedoch nur ein Zwischenschritt: Ab spätestens 2040 ist die Zukunft von MVV #klimapositiv. In Dresden ist dies bereits Gegenwart geworden: Die dortige Bioabfallvergärungsanlage von MVV ist die erste Anlage, bei der mehr CO2 abgeschieden und gespeichert als in die Atmosphäre entlassen wird. In Mannheim arbeitet das Energieversorgungsunternehmen außerdem an einem ersten Pilotprojekt, mit dem CO2 aus dem Rauchgas der Abfallverwertung und des Biomassekraftwerks abgeschieden und genutzt werden soll. In einem späteren Großverfahren kann MVV so perspektivisch CO2 speichern und der Atmosphäre dauerhaft entziehen.

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