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Kia zählt zu den Wachstumsmarken im deutschen Automobilmarkt. Mit knapp 70.000 Zulassungen verzeichnete der Hersteller 2019 das fünfte Rekordergebnis in Folge. Über die Gründe des Erfolgs sprachen wir mit Michael Martensen, General Manager Fleet bei Kia Motors Deutschland.

Michael Martensen

General Manager Fleet, Kia Motors Deutschland

Wenn Sie einen Blick auf den deutschen Automarkt werfen – worin unterscheidet sich Kia hier von anderen Anbietern?

Zunächst einmal ist es der Dreiklang aus vielfach preisgekröntem Design, einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis und herausragender Qualität, die wir mit der in Europa nach wie vor einzigartigen 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie untermauern. Das macht uns auch für Fuhrparkbetreiber zu einem sehr verlässlichen Partner. Ein weiterer wichtiger Faktor sind natürlich innovative Antriebe. Während sich mancher Wettbewerber noch immer in Ankündigungen ergeht, bieten wir unseren Kunden schon heute die Mobilität von morgen.   

Sie sprechen innovative Antriebe an. Was haben Sie hier bei Kia im Portfolio?

Wir bieten den Kunden eine fast unübertroffene Breite an Antriebskonzepten und sind damit in der Lage, nahezu jedes Mobilitätsbedürfnis zu erfüllen. Die Auswahl reicht vom klassischen Verbrenner über Mildhybrid, Hybrid und Plug-in-Hybrid bis zum reinen  Elektroantrieb. Kia ist in der Elektromobilität seit langem eine treibende Kraft. Bereits 2011 rollte der erste Kia-Serienstromer in Südkorea in den Handel. 2014 kam die Technologie an Bord des Soul EV nach Europa. Heute haben wir mehr als zehn elektrifizierte Fahrzeuge in unserem Line-up. Damit sind wir gerade bei den neuen Antrieben sehr wettbewerbsfähig. Betrachtet man die Gesamtzulassungen in Deutschland, lagen wir mit den Hybriden im Jahr 2019 unter allen Herstellern auf Platz acht. 

Warum lohnen sich aus Ihrer Sicht alternative Antriebe im Fuhrpark?

Dafür sprechen mehrere Aspekte, allen voran der monetäre: Die Bundesregierung hat unlängst eine Erhöhung und Verlängerung des Umweltbonus auf den Weg gebracht. Neben diesem Zuschuss von bis zu 6.670 Euro brutto, den Staat und Hersteller gemeinsam zahlen, profitiert man von üppigen Steuervorteilen. Damit lohnt sich der Umstieg auf ein Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeug jetzt mehr denn je. Das gilt insbesondere für die hocheffizienten „Stromer“ von Kia, die dank ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses elektrische Reichweite erschwinglich machen. Hinzu kommt, dass Sie als Unternehmen über repräsentative Fahrzeuge mit Hightech-Ausstattung verfügen, die ein unkompliziertes Handling bei hoher Fahrdynamik bieten und zugleich zum Klimaschutz
beitragen. 

Wir bieten heute schon die Mobilität von morgen.

Viele Unternehmen sind verständlicherweise unsicher, wenn sie ihren Fuhrpark neu ausrichten und umrüsten. Wie können Sie informieren und begleiten? 

Das stimmt. Schlagworte wie „innovatives Fahrzeugkonzept“ reichen für die Entscheidungen im Fuhrpark bei weitem nicht aus. Vielmehr braucht es in Zeiten der Mobilitätswende eine Gesamtlösung, die dem individuellen Nutzungsprofil in der jeweiligen Firma entspricht. Aber wir geben nicht nur mit unseren Fahrzeugen die Antwort. Unsere bundesweit 35 als Business Center zertifizierten Händler sind speziell auf die Bedürfnisse und Anforderungen anspruchsvoller Geschäftskunden ausgerichtet und stehen mit Verkaufsunterstützung im gewerblichen Bereich und besonderen Konditionen bei Abnahme größerer Fahrzeugvolumina zur Seite. Zudem steht Flottenkunden ein dezidierter Flottenspezialist persönlich zur Seite. Er verfügt über spezielles Know-How hinsichtlich alternativer Antriebe und Förderungsmöglichkeiten.

Welche attraktiven Modelle haben Sie aktuell für einen Fuhrpark im Angebot? 

Die Nachfrage nach Plug-in-Hybriden wächst stark, doch einen kompakten Kombi suchten die Kunden bei den Teilzeitstromern bisher vergeblich. Das ändert sich jetzt. Kia bietet mit der Stecker-Version des Ceed Sportswagon den ersten Plug-in-Kombi in der Kompaktklasse an. Und wir haben noch eine weitere Variante des Ceed mit diesem Antrieb ausgerüstet: den neuen Crossover Kia XCeed, der Ende vergangenen Jahres von Auto Bild und Bild am Sonntag mit dem „Goldenen Lenkrad 2019“ als „Bestes Auto unter 35.000 Euro“ ausgezeichnet wurde.

Interessant für Flottenkunden mit hoher Fahrleistung ist auch der Kia Sportage. Bei seinem Mild-Hybrid-Antrieb wird der Dieselmotor von einem 48-Volt-Bordsystem unterstützt. Ein Ladeanschluss existiert nicht, die Lithium-Ionen-Batterie wird beim Fahren nachgeladen. Beliebt ist nach wie vor der smarte, agile Crossover Niro, den wir mit drei alternativen Antriebsarten anbieten. Außerdem steht mit dem neuen Sorento unser SUV-Flaggschiff in der zweiten Jahreshälfte auch als Hybrid und später als Plug-in Hybrid in den Startlöchern.

Sie möchten mehr erfahren?

Weitere Informationen finden Sie unter www.kia.com/de

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Die nächsten zehn Jahre könnten die Mobilität mehr verändern als die 100 Jahre davor. Aber wohin geht die Reise?

Eine Kernfrage ist, ob wir, die Gesellschaft und jeder Einzelne, weiter Anspruch und Bedürfnis nach grenzenloser individueller Mobilität im eigenen Fahrzeug haben werden. Dass ich heute nach Hamburg oder München oder Barcelona fahren kann, mit vielleicht nur einem kurzen Tankstopp, ist Freiheit pur. Persönliche und unternehmerische, denn auch der Außendienst hat diese Möglichkeiten mit seinem Dienstwagen.

Dafür gibt es derzeit keine bessere und günstigere Alternative zum Diesel. Denn das Auto bringt mich von Punkt zu Punkt, also von zu Hause oder von der Firma direkt zum Zielort. Nutze ich die vernetzten öffentlichen Systeme, muss ich verschiedene Verkehrsträger nutzen, mich damit beschäftigen, umsteigen, warten und womöglich meinen Musterkoffer zigmal umpacken.  Das muss man wollen.

Sollten wir die individuellen Fahrzeuge dann nicht einfach umweltfreundlicher machen und in alternative Antriebe investieren? Das wäre eine Lösung, wenn man es richtig macht. Dann kann alles bleiben, wie es ist, nur der Ressourcenverbrauch sinkt. Das geht mit batterieelektrischen Fahrzeugen, wenn denn die Reichweiten stimmen, die Tankzeiten kürzer werden und die Batterien sowie der Strom selbst möglichst umweltfreundlich hergestellt werden. Das geht auch mit Wasserstoff, trotz der enormen Energieverluste bei der Umwandlung, wenn Ökostrom im Überfluss geschaffen wurde und eine vernünftige Tankinfrastruktur vorhanden ist.  Die Themen Flächenverbrauch, innerstädtische Bodenversiegelung und nerviger Parksuchverkehr (bis zu 50 Prozent des innerstädtischen Gesamtverkehrs) sind davon aber unberührt.

Autonome Fahrzeuge, gerne dann auch elektrisch, könnten die Lösung unserer Probleme sein. Denn wenn ich von und zu meinem Zielort ein vollautonomes Auto nutzen kann, das obendrein selbstständig zum Parken fährt und mich dort abholt, wo ich gerade bin, könnten sich viele Menschen vielleicht vom eigenen Auto lösen. Lange Strecken würden dann mit der Bahn zurückgelegt, lokal würde individuell autonom gefahren. Eine Frage dabei: Wird die notwendige Intelligenz – wie jetzt auch – im Fahrzeug sitzen, oder braucht es dafür eine aufwendige neue Infrastruktur, was den ganzen Prozess massiv verzögert und wieder einmal den ländlichen Raum von den Neuerungen ausschließt, wie jetzt bereits bei schnellem Internet und LTE.

Fest steht: Die Mobilität der Zukunft ist ein extrem spannendes und vor allem ein politisches Thema. Denn Menschen und Unternehmen werden auch über Steuern geführt. Mit der 0,5-Prozent-Regelung auf Elektrofahrzeuge hat die Regierung einen großen Anreiz gesetzt und damit das politisch Gewollte finanziell gefördert. Es bleibt abzuwarten, wie Mensch und Markt reagieren – viele Fuhrparkleiter werden schon jetzt zunehmend mit dem Wunsch nach dem steuerlich begünstigten Elektroauto konfrontiert und müssen entscheiden, ob und wie es in die Car-Policy passt. Es herrscht hier ein riesengroßer Informationsbedarf, der von den Fachmedien und vor allem Fachmessen bedient werden muss – denn gerade auf Netzwerkveranstaltungen profitieren alle Beteiligten vom konkreten Erfahrungsaustausch.

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