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Mobilität strategisch planen – mit Fleet Logistics und TCMPlus

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Ein Gespräch mit Thibault Alleyn, MD Consulting & Analytics, und Thorsten Bertram, Group Director International Customer Relations bei Fleet Logistics Group, über eine neue Lösung, mit der Unternehmen verschiedene Szenarien für ihren individuellen Mobilitätsmix kalkulieren können, bevor sie in innovative Technologien und Dienstleistungen investieren.

Thibault Alleyn

MD Consulting & Analytics, Fleet Logistics

Thorsten Bertram

Group Director International Customer Relations, Fleet Logistics

Mit Fleet Logistics betreuen Sie Kunden rund um das Thema Flotte weltweit. Wie nehmen Sie den Markt hier wahr?

Thorsten Bertram: Es gibt eine Fülle an Faktoren, die Flottenmanager inzwischen beachten müssen. Der Druck, Kosten zu senken und Einsparpotentiale zu identifizieren, besteht weiterhin und wird durch zusätzliche umweltpolitische Themen stark beeinflusst. Fuhrparkmanager müssen unterschiedliche Punkte bedenken: Exemplarisch die (WLTP) CO2-Grenze innerhalb der Car Policy, Elektromobilität, Förderprogramme, Reichweiten, Ladeinfrastruktur oder Mobilitätskonzepte, die ganzheitlich funktionieren. Alle diese Punkte wollen und müssen sie für die eigene Flotte bedenken und erfolgreich umsetzen.

Mobilität ist momentan das allumfassende Thema, das die Branche umtreibt. Wer hier flexibel und zukunftsorientiert sein möchte, braucht tiefgreifende Kenntnisse in Bezug auf Fahrzeuge und Technik, unterschiedliche Dienstleister, steuerliche Förderung, die sich schnell ändern kann, und wie sich diese Faktoren auf Kosten und Wünsche der Mitarbeiter auswirken.

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Sie beraten Kunden, die über internationale Flotten verfügen. Wie gelingt Unternehmen das auf dieser Ebene?

Thorsten Bertram: Ein wichtiger Aspekt ist Transparenz, um beispielsweise lokale Wettbewerbsfähigkeiten und Chancen zu identifizieren. Während Sie auf zentraler Ebene eine klare Strategie benötigen, braucht es eine umfassende Kenntnis der lokalen Rahmenbedingungen und Anforderungen. Länder unterscheiden sich bekannter Weise, was Steuervorteile oder Mitarbeitererwartungen betrifft. Flottengesamtkosten und Fahrerzufriedenheit müssen in sinnvoller Balance zueinanderstehen. Die Administration eines Fuhrparks bedeutet daher ein hohes Maß an Komplexität.

Wie unterstützen Sie hier mit Ihren Services?

Thorsten Bertram: Unser modularer Dienstleistungsbaukasten deckt in Bezug auf die Flottenverwaltung den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeuges ab. So können wir gemeinsam mit dem Kunden ein für ihn passendes Leistungspaket zusammenstellen. Wir haben von der Projektberatung bis hin zur kompletten Fuhrparkverwaltung alle Services im Portfolio. Erfahrungsgemäß geben Unternehmen ihr Flottenmanagement in professionelle Hände, sobald sie international agieren. Durch das von uns geschaffene Höchstmaß an Transparenz und Planungssicherheit für unsere Kunden können sich diese auf ihr Kerngeschäft fokussieren und müssen sich nicht mit jedem Detail sowie ständigen Entwicklungen und Neuerungen auseinandersetzen. Ein wichtiger Aspekt ist unsere Beratung hinsichtlich Kostenreduzierung und aktueller Themen wie mehr Mobilität und Elektrifizierung. Zentral sind natürlich Informationstechnologie und Prozess- und Qualitätsmanagement. Mobilitätsbudgets müssen zum Beispiel für die Mitarbeiter leicht nutzbar und gleichzeitig gut in der kundenseitigen Prozesslandschaft des Unternehmens implementiert sein.

Aktuell führen Sie die Lösung TCMPlus im Markt ein. Worum handelt es sich dabei genau?

Thibault Alleyn: Wir liefern damit ein Kalkulationswerkzeug, welches unsere Kunden in die Lage versetzt, die angedachte Flottenstrategie unter Berücksichtigung verschiedener Annahmen vor einer Investition zu überprüfen. Mit TCMPlus lassen sich Szenarien „Was wäre wenn“ durchspielen. Also zum Beispiel, welche Auswirkungen hat es, wenn wir von Dieselfahrzeugen auf Plug-in-Hybride wechseln und sich gleichzeitig unsere Flottengröße als auch die jährliche Laufleistung verändern? Ist CO2 Neutralität bis 2025 machbar und falls ja, zu welchen Mehrkosten? Macht es Sinn, ein Mobilitätsbudget statt Dienstwagen einzuführen, und wenn ja, für welche Nutzergruppe? Wie gestaltet sich die Gesamtkostenauswirkung aller Maßnahmen und wie verändert sich die Situation, wenn steuerliche Vorteile in der Zukunft wegfallen? Mit unseren Beratern ermöglicht TCMPlus die Berücksichtigung aller möglichen Optionen, berechnet kritische Kostenfaktoren und ihre Auswirkungen innerhalb einer 5 Jahresprognose. Auf Basis dieser umfangreichen Szenarienanalyse treffen Unternehmen relevante Geschäftsentscheidungen deutlich sicherer.

Warum haben Sie diese Lösung entwickelt?

Thibault Alleyn: Der europäische Flottenmarkt entwickelt sich gerade rasend schnell. Wer Mobilität mit den unterschiedlichen Antrieben und Modellen planen und korrekte Prognosen erstellen möchte, steht vor großen Herausforderungen. Es gibt in der Mobilitätswende außerdem sehr viele Parameter, die man beachten muss. Dies wird in den kommenden Jahren noch komplexer.

Unternehmen sehen sich daher aktuell mit einer Vielzahl an Fragen konfrontiert. Sie benötigen eine Lösung, um mit aktuellen Daten verschiedene Szenarien durchzuspielen bevor sie Geld in Elektro-Antriebe oder neue Fuhrpark- oder Mobilitätsmodelle investieren. Die Lösung kombiniert unsere Stärken wie

Echtzeitdaten und unsere Expertise, was Strategieentwicklung, lokales Wissen und Datenanalyse betrifft. Daher arbeiten wir Hand in Hand mit unseren Kunden, um die relevanten Parameter und Szenarien zu erfassen und abschließend die richtige Strategie rund um die Mobilität gemeinsam und speziell für sie zu definieren.

Wir funktioniert TCMPlus rein technisch?

Thibault Alleyn: TCMPlus besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: einem Eingabebereich für die relevanten Parameter, ein real-time Berechnungsmodul und einer Ausgabeplattform (Dashboard). Die Datenbank wird mit kundenspezifischen Flotteninformationen angereichert, nicht zuletzt mit Hilfe einer praktischen Importfunktion. Durch Anwendung unterschiedlicher Parametereinstellungen lassen sich unterschiedlichste kundenspezifische Szenarien in Echtzeit durchspielen. Das ist ideal für Kommunikation in (Geschäftsleitungs-) Meetings und internen (Mitarbeiter-) Präsentationen.

Aktuell sind Sie noch in einer Testphase – wo schauen Sie hier genauer hin?

Thibault Alleyn: Wir möchten natürlich, dass TCMPlus unserem hohen Anspruch an Qualität gerecht wird. Datenprozesse und Analysen müssen einwandfrei funktionieren und länderspezifische Kriterien europaweit integriert sein. Grundsätzlich ist das Werkzeug in jedem Land und für jedes Unternehmen einsetzbar und wird dabei den individuellen Rahmenbedingungen eines jeden gerecht. Aktuell testen wir es schrittweise mit sorgfältig ausgewählten Pilotkunden. Ab Mitte 2020 stellen wir es dann anderen Kunden zur Verfügung. Die ersten Reaktionen waren bisher großartig.

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Gedanken zum Mobilitätswandel

Die nächsten zehn Jahre könnten die Mobilität mehr verändern als die 100 Jahre davor. Aber wohin geht die Reise?

Eine Kernfrage ist, ob wir, die Gesellschaft und jeder Einzelne, weiter Anspruch und Bedürfnis nach grenzenloser individueller Mobilität im eigenen Fahrzeug haben werden. Dass ich heute nach Hamburg oder München oder Barcelona fahren kann, mit vielleicht nur einem kurzen Tankstopp, ist Freiheit pur. Persönliche und unternehmerische, denn auch der Außendienst hat diese Möglichkeiten mit seinem Dienstwagen.

Dafür gibt es derzeit keine bessere und günstigere Alternative zum Diesel. Denn das Auto bringt mich von Punkt zu Punkt, also von zu Hause oder von der Firma direkt zum Zielort. Nutze ich die vernetzten öffentlichen Systeme, muss ich verschiedene Verkehrsträger nutzen, mich damit beschäftigen, umsteigen, warten und womöglich meinen Musterkoffer zigmal umpacken.  Das muss man wollen.

Sollten wir die individuellen Fahrzeuge dann nicht einfach umweltfreundlicher machen und in alternative Antriebe investieren? Das wäre eine Lösung, wenn man es richtig macht. Dann kann alles bleiben, wie es ist, nur der Ressourcenverbrauch sinkt. Das geht mit batterieelektrischen Fahrzeugen, wenn denn die Reichweiten stimmen, die Tankzeiten kürzer werden und die Batterien sowie der Strom selbst möglichst umweltfreundlich hergestellt werden. Das geht auch mit Wasserstoff, trotz der enormen Energieverluste bei der Umwandlung, wenn Ökostrom im Überfluss geschaffen wurde und eine vernünftige Tankinfrastruktur vorhanden ist.  Die Themen Flächenverbrauch, innerstädtische Bodenversiegelung und nerviger Parksuchverkehr (bis zu 50 Prozent des innerstädtischen Gesamtverkehrs) sind davon aber unberührt.

Autonome Fahrzeuge, gerne dann auch elektrisch, könnten die Lösung unserer Probleme sein. Denn wenn ich von und zu meinem Zielort ein vollautonomes Auto nutzen kann, das obendrein selbstständig zum Parken fährt und mich dort abholt, wo ich gerade bin, könnten sich viele Menschen vielleicht vom eigenen Auto lösen. Lange Strecken würden dann mit der Bahn zurückgelegt, lokal würde individuell autonom gefahren. Eine Frage dabei: Wird die notwendige Intelligenz – wie jetzt auch – im Fahrzeug sitzen, oder braucht es dafür eine aufwendige neue Infrastruktur, was den ganzen Prozess massiv verzögert und wieder einmal den ländlichen Raum von den Neuerungen ausschließt, wie jetzt bereits bei schnellem Internet und LTE.

Fest steht: Die Mobilität der Zukunft ist ein extrem spannendes und vor allem ein politisches Thema. Denn Menschen und Unternehmen werden auch über Steuern geführt. Mit der 0,5-Prozent-Regelung auf Elektrofahrzeuge hat die Regierung einen großen Anreiz gesetzt und damit das politisch Gewollte finanziell gefördert. Es bleibt abzuwarten, wie Mensch und Markt reagieren – viele Fuhrparkleiter werden schon jetzt zunehmend mit dem Wunsch nach dem steuerlich begünstigten Elektroauto konfrontiert und müssen entscheiden, ob und wie es in die Car-Policy passt. Es herrscht hier ein riesengroßer Informationsbedarf, der von den Fachmedien und vor allem Fachmessen bedient werden muss – denn gerade auf Netzwerkveranstaltungen profitieren alle Beteiligten vom konkreten Erfahrungsaustausch.

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