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Gedanken zum Mobilitätswandel

Foto: Corepics VOF via shutterstock

Die nächsten zehn Jahre könnten die Mobilität mehr verändern als die 100 Jahre davor. Aber wohin geht die Reise?

Eine Kernfrage ist, ob wir, die Gesellschaft und jeder Einzelne, weiter Anspruch und Bedürfnis nach grenzenloser individueller Mobilität im eigenen Fahrzeug haben werden. Dass ich heute nach Hamburg oder München oder Barcelona fahren kann, mit vielleicht nur einem kurzen Tankstopp, ist Freiheit pur. Persönliche und unternehmerische, denn auch der Außendienst hat diese Möglichkeiten mit seinem Dienstwagen.

Dafür gibt es derzeit keine bessere und günstigere Alternative zum Diesel. Denn das Auto bringt mich von Punkt zu Punkt, also von zu Hause oder von der Firma direkt zum Zielort. Nutze ich die vernetzten öffentlichen Systeme, muss ich verschiedene Verkehrsträger nutzen, mich damit beschäftigen, umsteigen, warten und womöglich meinen Musterkoffer zigmal umpacken.  Das muss man wollen.

Sollten wir die individuellen Fahrzeuge dann nicht einfach umweltfreundlicher machen und in alternative Antriebe investieren? Das wäre eine Lösung, wenn man es richtig macht. Dann kann alles bleiben, wie es ist, nur der Ressourcenverbrauch sinkt. Das geht mit batterieelektrischen Fahrzeugen, wenn denn die Reichweiten stimmen, die Tankzeiten kürzer werden und die Batterien sowie der Strom selbst möglichst umweltfreundlich hergestellt werden. Das geht auch mit Wasserstoff, trotz der enormen Energieverluste bei der Umwandlung, wenn Ökostrom im Überfluss geschaffen wurde und eine vernünftige Tankinfrastruktur vorhanden ist.  Die Themen Flächenverbrauch, innerstädtische Bodenversiegelung und nerviger Parksuchverkehr (bis zu 50 Prozent des innerstädtischen Gesamtverkehrs) sind davon aber unberührt.

Autonome Fahrzeuge, gerne dann auch elektrisch, könnten die Lösung unserer Probleme sein. Denn wenn ich von und zu meinem Zielort ein vollautonomes Auto nutzen kann, das obendrein selbstständig zum Parken fährt und mich dort abholt, wo ich gerade bin, könnten sich viele Menschen vielleicht vom eigenen Auto lösen. Lange Strecken würden dann mit der Bahn zurückgelegt, lokal würde individuell autonom gefahren. Eine Frage dabei: Wird die notwendige Intelligenz – wie jetzt auch – im Fahrzeug sitzen, oder braucht es dafür eine aufwendige neue Infrastruktur, was den ganzen Prozess massiv verzögert und wieder einmal den ländlichen Raum von den Neuerungen ausschließt, wie jetzt bereits bei schnellem Internet und LTE.

Fest steht: Die Mobilität der Zukunft ist ein extrem spannendes und vor allem ein politisches Thema. Denn Menschen und Unternehmen werden auch über Steuern geführt. Mit der 0,5-Prozent-Regelung auf Elektrofahrzeuge hat die Regierung einen großen Anreiz gesetzt und damit das politisch Gewollte finanziell gefördert. Es bleibt abzuwarten, wie Mensch und Markt reagieren – viele Fuhrparkleiter werden schon jetzt zunehmend mit dem Wunsch nach dem steuerlich begünstigten Elektroauto konfrontiert und müssen entscheiden, ob und wie es in die Car-Policy passt. Es herrscht hier ein riesengroßer Informationsbedarf, der von den Fachmedien und vor allem Fachmessen bedient werden muss – denn gerade auf Netzwerkveranstaltungen profitieren alle Beteiligten vom konkreten Erfahrungsaustausch.

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Firmenwagen steigern Loyalität und erhöhen Corporate Identity

Stellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Firmenwagen zur Verfügung, können sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einen positiven Nutzen und Vorteile daraus ziehen.

Denn laut „GE Capital Fleet Barometer“ ist und bleibt der Dienstwagen ein Statussymbol – doch nicht nur für die Führungsebene.

Höhere Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber

Die Arbeitswelt dreht sich immer schneller. Mitarbeiter, die ihre ganze berufliche Laufbahn bei einem Unternehmen verbringen, sind längst schon eine Seltenheit. Dadurch wird auch die Bindung zum eigenen Arbeitgeber immer geringer. Eine Möglichkeit, dass sich der Angestellte wieder verstärkt mit seinem Betrieb identifiziert, ist die Verwendung von Firmenwagen.

Laut der Umfrage des Fleet Barometers von GE Capital zum Thema „Arbeitgeberattraktivität durch Dienstwagen“ sind Firmenwagen nicht mehr nur ein Privileg für Topmanager, inzwischen fahren in den befragten Unternehmen schon mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Teamleiter ein Firmenfahrzeug. Die Arbeitgeber nutzen Dienstwagen, um Anreize für jetzige und künftige Mitarbeiter zu schaffen. 53 Prozent der Befragten sagen für diese Mitarbeitermotivation sogar eine steigende Tendenz voraus. Besonders Dienstleistungs- und Industrieunternehmen setzen auf dieses Instrument. Dabei ist davon auszugehen, dass dies mit größerer Loyalität gegenüber dem Unternehmen gedankt wird.

Aus Unternehmenssicht werden Firmenfahrzeuge als Incentive nach innen und nach außen eingesetzt. Sie dienen dazu, eigene Mitarbeiter zu motivieren (35 Prozent) oder die Arbeitgeberattraktivität für potenzielle Talente nach außen zu erhöhen (35 Prozent). Auch die Steigerung der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber – also die Bindung von Talenten – spielt eine wesentliche Rolle.
Corporate Identity wird gesteigert Neben der Mitarbeiterbindung ergeben sich aber noch weitere Vorteile für die Firmen. Viele wählen gleichfarbige, oftmals auch auffällige Lackierungen für die eigene Wagenflotte und sorgen damit für einen hohen Wiedererkennungswert der Fahrzeuge. Durch den Einsatz von einheitlichen Firmennummernschildern wird die Corporate Identity weiter gesteigert.

Viel Auto, wenig Geld

Die Vorteile für die Arbeitnehmer liegen auf der Hand. Es entfallen die Anschaffungskosten und die Instandhaltungskosten für das Fahrzeug und selbiges kann auch privat genutzt werden. Außerdem verlassen sich die meisten Arbeitgeber auf angesehene Automarken und stellen somit sichere Fortbewegungsmittel zur Verfügung. Da diese auch alle paar Jahre oder nach einer gewissen Kilometeranzahl ausgetauscht werden, kommen die Mitarbeiter in den Genuss, ständig ein relativ neuwertiges Auto zu bewegen und auch im Falle eines Defekts sofort einen Ersatzwagen zu erhalten.

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