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Firmenwagen steigern Loyalität und erhöhen Corporate Identity

Foto: Minerva Studio via Shutterstock

Stellt ein Unternehmen seinen Mitarbeitern Firmenwagen zur Verfügung, können sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber einen positiven Nutzen und Vorteile daraus ziehen.

Denn laut „GE Capital Fleet Barometer“ ist und bleibt der Dienstwagen ein Statussymbol – doch nicht nur für die Führungsebene.

Höhere Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber

Die Arbeitswelt dreht sich immer schneller. Mitarbeiter, die ihre ganze berufliche Laufbahn bei einem Unternehmen verbringen, sind längst schon eine Seltenheit. Dadurch wird auch die Bindung zum eigenen Arbeitgeber immer geringer. Eine Möglichkeit, dass sich der Angestellte wieder verstärkt mit seinem Betrieb identifiziert, ist die Verwendung von Firmenwagen.

Laut der Umfrage des Fleet Barometers von GE Capital zum Thema „Arbeitgeberattraktivität durch Dienstwagen“ sind Firmenwagen nicht mehr nur ein Privileg für Topmanager, inzwischen fahren in den befragten Unternehmen schon mehr als die Hälfte (55 Prozent) der Teamleiter ein Firmenfahrzeug. Die Arbeitgeber nutzen Dienstwagen, um Anreize für jetzige und künftige Mitarbeiter zu schaffen. 53 Prozent der Befragten sagen für diese Mitarbeitermotivation sogar eine steigende Tendenz voraus. Besonders Dienstleistungs- und Industrieunternehmen setzen auf dieses Instrument. Dabei ist davon auszugehen, dass dies mit größerer Loyalität gegenüber dem Unternehmen gedankt wird.

Aus Unternehmenssicht werden Firmenfahrzeuge als Incentive nach innen und nach außen eingesetzt. Sie dienen dazu, eigene Mitarbeiter zu motivieren (35 Prozent) oder die Arbeitgeberattraktivität für potenzielle Talente nach außen zu erhöhen (35 Prozent). Auch die Steigerung der Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber – also die Bindung von Talenten – spielt eine wesentliche Rolle.
Corporate Identity wird gesteigert Neben der Mitarbeiterbindung ergeben sich aber noch weitere Vorteile für die Firmen. Viele wählen gleichfarbige, oftmals auch auffällige Lackierungen für die eigene Wagenflotte und sorgen damit für einen hohen Wiedererkennungswert der Fahrzeuge. Durch den Einsatz von einheitlichen Firmennummernschildern wird die Corporate Identity weiter gesteigert.

Viel Auto, wenig Geld

Die Vorteile für die Arbeitnehmer liegen auf der Hand. Es entfallen die Anschaffungskosten und die Instandhaltungskosten für das Fahrzeug und selbiges kann auch privat genutzt werden. Außerdem verlassen sich die meisten Arbeitgeber auf angesehene Automarken und stellen somit sichere Fortbewegungsmittel zur Verfügung. Da diese auch alle paar Jahre oder nach einer gewissen Kilometeranzahl ausgetauscht werden, kommen die Mitarbeiter in den Genuss, ständig ein relativ neuwertiges Auto zu bewegen und auch im Falle eines Defekts sofort einen Ersatzwagen zu erhalten.

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Perfekt vernetzt

Ultraschnelle automatische Notrufsysteme retten Leben.

Ölstand abfragen? Reifendruck prüfen? Fahrzeugdaten übertragen? All das geht auch mit dem Handy. Flächendeckende, ultraschnelle LTE- und 4G-Systeme vernetzen das Auto mit dem Internet und machen so nicht nur kabelloses Surfen und Arbeiten an Bord möglich, sondern bieten auch eine Vielzahl weiterer Services, wie zum Beispiel die Bestimmung des genauen Standorts eines Wagens im Fall eines Diebstahls oder das Absetzen eines automatischen Notrufs.

Nach dem Willen der EU-Kommission werden solche E-Call-Systeme mit Beginn des Jahres 2015 zur Pflicht. Bereits heute sind über 6,5 Millionen Kunden bei E-Call-Netzwerken registriert. Monatlich werden über 4.000 automatische Crashmeldungen über das System abgesetzt. Auf diese Weise können Unfallstellen in Rekordzeit geortet und Verletzte am Unfallort schneller versorgt werden.

Erprobte Technologie

Etwa 0,7 Prozent aller Fahrzeuge in der EU haben schon jetzt vergleichbare Technik an Bord. Im Jahr 1996 lancierte General Motors in den USA bei Cadillac unter dem Namen OnStar den weltweit ersten solchen Service, der das Orten von Fahrzeugen mittels eines eingebauten GPS-Senders ermöglichte. Mittlerweile sind Telematikdienste weit verbreitet und werden auch von weiteren Herstellern wie Ford, Mercedes-Benz und Lexus angeboten.

In Deutschland kommt nun das E-Call-System zum Einsatz, das seinen Nutzern nicht nur viel Komfort bietet, sondern auch die Sicherheitsstandards auf den Strassen revolutioniert. Das automatische Notrufsystem für Autos wählt bei einem schweren Unfall selbstständig die 112 und baut eine Gesprächsverbindung mit der Leitstelle auf; Standort sowie auf Autobahnen die Fahrtrichtung des Fahrzeuges, werden automatisch übermittelt. Der Notruf kann darüber hinaus auch per Knopfdruck vom Fahrer oder einem Fahrgast abgesetzt werden.
 
Die Technologie kann viele Leben retten, da sie die Zeit bis zum Eintreffen der Rettungsdienste drastisch verkürzen kann. Die EU-Kommission schätzt, dass so rund 2.500 Unfallopfern mehr pro Jahr das Leben gerettet werden kann.

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