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Die Fleet Card von TotalEnergies ist viel mehr als eine klassische Tankkarte. Mit ihrem umfangreichen Service-Angebot ist sie ein Wegbegleiter für jeden, der mit einem Dienstfahrzeug unterwegs ist, ob PKW oder LKW. Wie genau die Fleet Card ihre Nutzer unterstützt und welche Vorteile die Multi-Energie-Karte bietet, erläutert Norbert Nalewajek, Vertriebsleiter Fleet Card Sales von TotalEnergies im Interview:

Norbert Nalewajek

Vertriebsleiter Fleet Sales, TotalEnergies

Herr Nalewajek, was ist die Fleet Card von TotalEnergies?

Sie ist eine Multi-Energie-Karte, die unseren Geschäftskunden Zugang zu einem vielfältigen Energie- und Serviceangebot bietet, bundesweit und auch transeuropäisch. Die Fleet Card kann auf den jeweiligen Bedarf angepasst werden und ermöglicht die effiziente Verwaltung von Fuhrparks und Fahrzeugflotten jeglicher Größe.

Welche Services deckt die Fleet Card ab?

Neben der bargeldlosen Bezahlfunktion erhalten unsere Kunden mit der Fleet Card einen Zugang zu unserem Online-Kundenportal mit umfangreichen Services rund um das Flottenmanagement. Dazu gehören z.B. Transaktionsüberwachung in Echtzeit, Online-Kartenverwaltung rund um die Uhr, volle Kostenkontrolle über alle Transaktionen und kundenindividuelle Alarmfunktionen.

In welchem Geltungsbereich lässt sich die Fleet Card einsetzen?

Hier gibt es mehrere Ebenen: Das Akzeptanznetz kann bedarfsgerecht national und international ausgewählt werden. Auf Produktebene gilt die Fleet Card für konventionelle Kraftstoffe, Strom und gasbasierte Antriebe. Im Service-Bereich lässt sie sich für das Fuhrpark-Management, Maut-Gebühren, Parken, Autowäschen, etc. einsetzen. Sie bietet darüber hinaus Sicherheit durch individuelle Umsatz- und Kartenlimits.

Foto: TotalEnergies Marketing Deutschland GmbH

Kann man überall mit der Fleet Card tanken?

In Deutschland sind es bereits 5.000 Tankstellen und rund 58.000 Ladepunkte, besonders letztere werden kontinuierlich mehr. Europaweit wird die Fleet Card aktuell an 18.500 Tankstellen und über 220.000 öffentlichen Ladepunkten akzeptiert.

Ist sie für alle Gewerbekunden geeignet, auch für Freiberufler?

Ja, wir freuen uns über jeden Kunden. Das sind Gewerbetreibende oder Freiberufler mit lokalem Radius bis hin zum transeuropäischen Großspediteur. Mit ca. 100 Truck-Stationen in Deutschland bieten wir ein dichtes Netz für Speditionen und LKW-Fahrer nebst den dazugehörenden Anforderungen wie Parkplätzen, Gastronomie und Sanitäranlagen.

Was sind die Vorteile für größere Unternehmen und Fuhrparks?

Mittels der Fleet Card-Transaktionsdaten lässt sich bspw. der Kraftstoffverbrauch je Fahrzeug darstellen und daraus folgend der Fuhrpark optimieren. Demnächst lassen sich externe Lieferantenrechnungen im Kunden-Onlineportal integrieren, für eine komplette Kostenübersicht. Mit der PASSango Europa Mautbox können mautpflichtige Fahrzeuge bzw. deren Fahrer schnell und sicher mit einer einzigen On-Board-Unit grenzübergreifend Mautgebühren entrichten.

Welche weiteren Vorteile hat die Fleet Card?

Wir beraten fair und transparent, bieten unseren Kunden verschiedene Preismodelle und zeigen unterschiedlichen Preisverläufe auf. Auch lässt sich ein Alarm für ungewöhnliche Transaktionen einstellen. Mit dem Pannen- und Bußgeldservice Mobility Truck Assistance steht allen Fleet Card Kunden mit einem Lkw über 3,5t jederzeit technische und rechtliche Hilfe in 45 Ländern in Europa zur Seite.

Mehr über die praktische und individuelle Tankkarte erfahren Sie hier:

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Die nächsten zehn Jahre könnten die Mobilität mehr verändern als die 100 Jahre davor. Aber wohin geht die Reise?

Eine Kernfrage ist, ob wir, die Gesellschaft und jeder Einzelne, weiter Anspruch und Bedürfnis nach grenzenloser individueller Mobilität im eigenen Fahrzeug haben werden. Dass ich heute nach Hamburg oder München oder Barcelona fahren kann, mit vielleicht nur einem kurzen Tankstopp, ist Freiheit pur. Persönliche und unternehmerische, denn auch der Außendienst hat diese Möglichkeiten mit seinem Dienstwagen.

Dafür gibt es derzeit keine bessere und günstigere Alternative zum Diesel. Denn das Auto bringt mich von Punkt zu Punkt, also von zu Hause oder von der Firma direkt zum Zielort. Nutze ich die vernetzten öffentlichen Systeme, muss ich verschiedene Verkehrsträger nutzen, mich damit beschäftigen, umsteigen, warten und womöglich meinen Musterkoffer zigmal umpacken.  Das muss man wollen.

Sollten wir die individuellen Fahrzeuge dann nicht einfach umweltfreundlicher machen und in alternative Antriebe investieren? Das wäre eine Lösung, wenn man es richtig macht. Dann kann alles bleiben, wie es ist, nur der Ressourcenverbrauch sinkt. Das geht mit batterieelektrischen Fahrzeugen, wenn denn die Reichweiten stimmen, die Tankzeiten kürzer werden und die Batterien sowie der Strom selbst möglichst umweltfreundlich hergestellt werden. Das geht auch mit Wasserstoff, trotz der enormen Energieverluste bei der Umwandlung, wenn Ökostrom im Überfluss geschaffen wurde und eine vernünftige Tankinfrastruktur vorhanden ist.  Die Themen Flächenverbrauch, innerstädtische Bodenversiegelung und nerviger Parksuchverkehr (bis zu 50 Prozent des innerstädtischen Gesamtverkehrs) sind davon aber unberührt.

Autonome Fahrzeuge, gerne dann auch elektrisch, könnten die Lösung unserer Probleme sein. Denn wenn ich von und zu meinem Zielort ein vollautonomes Auto nutzen kann, das obendrein selbstständig zum Parken fährt und mich dort abholt, wo ich gerade bin, könnten sich viele Menschen vielleicht vom eigenen Auto lösen. Lange Strecken würden dann mit der Bahn zurückgelegt, lokal würde individuell autonom gefahren. Eine Frage dabei: Wird die notwendige Intelligenz – wie jetzt auch – im Fahrzeug sitzen, oder braucht es dafür eine aufwendige neue Infrastruktur, was den ganzen Prozess massiv verzögert und wieder einmal den ländlichen Raum von den Neuerungen ausschließt, wie jetzt bereits bei schnellem Internet und LTE.

Fest steht: Die Mobilität der Zukunft ist ein extrem spannendes und vor allem ein politisches Thema. Denn Menschen und Unternehmen werden auch über Steuern geführt. Mit der 0,5-Prozent-Regelung auf Elektrofahrzeuge hat die Regierung einen großen Anreiz gesetzt und damit das politisch Gewollte finanziell gefördert. Es bleibt abzuwarten, wie Mensch und Markt reagieren – viele Fuhrparkleiter werden schon jetzt zunehmend mit dem Wunsch nach dem steuerlich begünstigten Elektroauto konfrontiert und müssen entscheiden, ob und wie es in die Car-Policy passt. Es herrscht hier ein riesengroßer Informationsbedarf, der von den Fachmedien und vor allem Fachmessen bedient werden muss – denn gerade auf Netzwerkveranstaltungen profitieren alle Beteiligten vom konkreten Erfahrungsaustausch.

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