Die Zukunft der Verteidigung ist digital und vernetzt. Wer militärische Handlungsfähigkeit sichern will, muss nicht nur in Plattformen und Satelliten investieren – sondern in die Fähigkeit, jederzeit sicher, resilient und souverän zu kommunizieren.
Moderne Streitkräfte operieren zunehmend vernetzt. Informationen und Daten müssen zwischen Führungsstellen, Sensoren und Effektoren über alle Dimensionen – Land, Luft und See – zuverlässig ausgetauscht werden. Kommunikation ist damit nicht länger ein unterstützender Faktor, sondern eine Grundvoraussetzung militärischer Handlungs- und Führungsfähigkeit. Mit der veränderten Sicherheitslage in Europa und dem steigenden Tempo moderner Operationen wächst diese Abhängigkeit weiter – und mit ihr die Verwundbarkeit, wenn Verbindungen ausfallen.
Wenn das Netz selbst zum Ziel wird
Gleichzeitig werden Kommunikationsnetze heute selbst zum militärischen Ziel. Jamming, Cyberangriffe oder physische Angriffe auf die Infrastruktur können einzelne Kommunikationswege ausfallen lassen und damit die operative Handlungsfähigkeit unmittelbar beeinträchtigen. Resilienz bedeutet daher weit mehr als zusätzliche Bandbreite: Kommunikationsarchitekturen müssen bei Störungen, Ausfällen und physischen Angriffen ebenso funktionsfähig bleiben wie bei hohen Mobilitätsanforderungen – und dabei jederzeit auf alternative Übertragungswege ausweichen können. Entscheidend ist nicht, ob eine einzelne Verbindung angegriffen wird, sondern ob das Gesamtsystem den Ausfall auffängt, ohne die Führungsfähigkeit zu verlieren.

IN DER VERTEIDIGUNG
WERDEN ZUVERLÄSSIGKEIT,
SICHERHEITSFUNKTIONEN
UND NICHT-ORTBARKEIT
PRAKTISCH JEDEN TAG
WICHTIGER. (Alexander Müller-Gastell,
CEO bei ND SatCom)
Souveränität entsteht nicht durch Kapazität allein
Wer über europäische oder deutsche Souveränität im Weltraum spricht, denkt heute zuerst an Satelliten und Konstellationen. Doch der Zugriff auf Kapazitäten allein schafft noch keine souveräne Kommunikationsfähigkeit. Satellitenkommunikation schafft eine zusätzliche, unabhängige Ebene – und ermöglicht Verbindungen auch dort, wo terrestrische Infrastruktur nicht vorhanden, zerstört oder gestört ist. Dabei wird es künftig nicht allein um GEO oder LEO gehen. Unterschiedliche militärische und kommerzielle Konstellationen müssen so miteinander verknüpft werden, dass ihre jeweiligen Stärken zum Tragen kommen. Auch NATO und EU entwickeln ihre Kommunikationsarchitekturen zunehmend in Richtung resilienter, vernetzter Multi-Orbit-Ansätze.
Vom Sensor zur Wirkung
Verteidigungsfähigkeit entsteht nicht allein durch neue Plattformen und Waffensysteme. Sie setzt voraus, dass diese Systeme auch unter schwierigsten Bedingungen miteinander kommunizieren und der Informationsstrang von der Aufklärung bis zur Wirkung im Verbund – Sensor to Effector – zuverlässig funktioniert. Genau hier entscheidet sich, ob Investitionen in Technik im Einsatz tatsächlich wirksam werden.
SKYWAN 7X – gebaut für den Ernstfall
Als Anbieter von Satellitenkommunikationslösungen entwickelt und integriert ND SatCom seit mehr als 30 Jahren Modems, Netzwerk- und Managementlösungen sowie vollständige Kommunikationsnetze für militärische und staatliche Anwendungen. Mit SKYWAN 7X hat das Unternehmen eine Modemplattform entwickelt, die gezielt auf militärische Anforderungen zugeschnitten ist: resiliente Netzwerkarchitekturen, hohe Verfügbarkeit und sichere Kommunikation unter extremen Bedingungen. „Aufgrund der geopolitischen Lage in Europa liegt unser Fokus heute klar auf dem Verteidigungs- und NATO-Geschäft. Mit SKYWAN 7X bringen wir dafür unsere jüngste Entwicklung auf den Markt“, sagt Alexander Müller-Gastell, CEO von ND SatCom.
Die Hardware ist nach AECTP-Standards für Schock, Vibration und EMV qualifiziert. Sicherheit ist konsequent mitgedacht: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, eine zertifikatsbasierte Architektur sowie robuste Übertragungsverfahren schützen vor Aufklärung, Manipulation und Störsignalen. Das intelligente Mesh-Konzept MeshIQ überwacht die Übertragungsparameter kontinuierlich und hält das Netz auch dann stabil, wenn einzelne Verbindungen unter Druck geraten. Als Lösung „Made in Germany“ zahlt SKYWAN 7X zugleich auf die technologische Souveränität ein – und damit auf mehr Sicherheit für die Truppe.
Weil jedes Signal zählt
Die Zukunft der Verteidigung wird zunehmend digital und vernetzt sein. Entscheidend ist am Ende nicht die Zahl der Plattformen, sondern die Gewissheit, jederzeit sicher, resilient und souverän kommunizieren zu können. Denn im Einsatz zählt jedes Signal.

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