Ein Standpunkt von Francine Gervazio, CEO von Shiftmove

Francine Gervazio
CEO Shiftmove
Viele Unternehmen suchen derzeit nach Einsparpotenzialen. Budgets werden eingefroren, Prozesse hinterfragt, Investitionen verschoben. Doch ein Kostenblock bleibt oft erstaunlich unbeachtet – obwohl er sehr hohe Kosten bindet: der Fuhrpark. Ein strategischer Fehler.
Denn Mobilität wird nicht günstiger. Energiepreise bleiben volatil, Kosten für Reparaturen und Versicherungen steigen, regulatorische Anforderungen nehmen zu. Wer glaubt, das sei ein temporärer Effekt, unterschätzt die Dynamik. Mobilitätskosten werden langfristig weiter steigen – und damit auch der Druck auf Unternehmen, ihre Flotten professionell zu steuern.

Grundlage jeder Fuhrpark-Steuerung ist die Kenntnis des realen Total Cost of Ownership (TCO). Erst mit zuverlässigen Daten werden versteckte Kostentreiber sichtbar und steuerbar.
Deshalb reicht es nicht mehr, Flottenmanagement als reine Verwaltungsaufgabe zu betrachten. Kostenkontrolle wird spätestens 2026 zur entscheidenden Kennzahl im Fuhrpark – und damit zur strategischen Frage für das Top-Management.
Der wichtigste Hebel dafür ist Transparenz
Solange Unternehmen nicht genau wissen, was in ihrer Flotte täglich passiert, verschenken sie bares Geld. Erst mit zuverlässigen Daten werden versteckte Kostentreiber sichtbar – und steuerbar. Doch die Realität sieht anders aus: Viele Fuhrparks arbeiten noch immer mit Excel, papierbasierten Prozessen oder isolierten Systemen. In Zeiten steigender Kosten und wachsender Compliance-Pflichten ein teures Risiko.
Dabei geht es längst nicht nur um operative Effizienz. Wer den Total Cost of Ownership seiner Fahrzeuge nicht im Griff hat, trifft auch strategische Entscheidungen im Blindflug: Welche Fahrzeuge sind wirtschaftlich? Wo entstehen Standzeiten? Welche Leasingstruktur ist sinnvoll? Und wie lässt sich die Elektrifizierung der Flotte überhaupt belastbar planen?

Digitale Schadenabwicklung: Minimieren Sie Standzeiten und Kosten durch automatisierte Workflows und zentrale Dokumentation.
Digitale Plattformen wie die KI-gestützte Flottenmanagement-Software Avrios von Shiftmove schaffen hier eine neue Grundlage. Sie automatisieren Routineaufgaben, bündeln Daten zentral und schaffen die Grundlage für belastbare Entscheidungen. Das entlastet nicht nur Teams, sondern macht Fuhrparks steuerbar wie andere Unternehmensbereiche auch. Ein besonders großer Kostenblock ist Wartung

Um bis zu 40 % höhere Reparaturkosten vermeiden: Das Avrios Zustandsmonitoring erkennt Wartungsbedarfe in Echtzeit und spart jährlich bis zu 150 € pro Fahrzeug.
Hier zeigt sich, was datengetriebenes Flottenmanagement leisten kann: Predictive Maintenance erkennt Servicebedarfe frühzeitig, reduziert Stillstand und erhöht die Verfügbarkeit. Wartung ist eine Frage des richtigen Timings: Zu früh bedeutet unnötige Kosten, zu spät wird schnell zum Risiko.
Der nächste Umbruch heißt Künstliche Intelligenz
Bei Avrios verändert KI das Flottenmanagement heute schon grundlegend – von der automatisierten Dokumentenverarbeitung bis zur Prognose von Restwerten, Auslastung und Kostenentwicklungen. Mit Avrios bauen wir ein System, das Entscheidungen antizipiert: proaktiv statt reaktiv. Der eigentliche Umbruch steht jedoch erst bevor:
In drei bis fünf Jahren wird ein Großteil der heutigen Aufgaben von Flottenmanagern komplett automatisiert sein.

Unternehmen können beim Umstieg auf die Fuhrparkmanagement-Software von Avrios Einsparungen von 10 bis 15 Prozent der gesamten Fuhrparkkosten realisieren.
Software für den Fuhrpark ist deshalb längst kein Add-on mehr. Sie wird zum Betriebssystem für Europas Flotten.
Unternehmen, die jetzt digitalisieren, sparen nicht nur kurzfristig. Sie schaffen resiliente Prozesse, regulatorische Sicherheit und eine Mobilitätsstrategie, die auch in fünf Jahren noch trägt. Der Fuhrpark ist nicht länger ein Kostenblock am Rand – er wird zum Wettbewerbsfaktor im Zentrum.
