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Das Software-Defined Vehicle (SDV) ist zur strategischen Grundlage der Automobilindustrie geworden. Die technischen Voraussetzungen sind geschaffen: Zonale Architekturen, zentrale Rechnerstrukturen und Over-the-Air-Mechanismen gehören inzwischen zum industriellen Standard. Funktionen werden unabhängig vom Modellwechsel entwickelt, validiert und kontinuierlich aktualisiert.

Mit jeder neuen Softwarefunktion wachsen die Abhängigkeiten zwischen Systemarchitektur, Sicherheitsanforderungen, Variantenlogik und Backend-Integration. Entwicklungszyklen verkürzen sich, regulatorische Anforderungen wie UN R155 und UN R156 werden verbindlich – damit ist SDV kein isoliertes Softwareprojekt mehr, sondern eine durchgängige Engineering-Aufgabe.

Michele Del Mondo

Senior Director Global Advisor Automotive, PTC

Engineering braucht Durchgängigkeit

Im klassischen Fahrzeugbau waren Mechanik, Elektrik und Software getrennte Disziplinen. Im Software-Defined Vehicle greifen sie strukturell ineinander. Anforderungen, Softwareartefakte, Variantenregeln und Stücklisten müssen konsistent miteinander verknüpft sein.

Ohne durchgängige Traceability entstehen Inkonsistenzen zwischen Systemmodell, Codebasis und Produktstruktur. Änderungen lassen sich nicht im Gesamtsystem bewerten, was gerade bei sicherheitskritischen Funktionen zu Verzögerungen in Validierung und Zulassung führt. Cybersecurity, Update-Management und Compliance müssen daher integraler Bestandteil der Entwicklungsarchitektur sein. Auditierbare Nachweise dürfen nicht manuell erzeugt werden, sondern müssen aus einer konsistenten Datenlogik hervorgehen.

Der Wettbewerb verschiebt sich von der reinen Produktentwicklung hin zur Beherrschung komplexer Softwareökosysteme.

Plattformarchitektur als technische Grundlage

OEMs brauchen integrierte Engineering-Plattformen, um Komplexität zu meistern. PTC bietet mit Codebeamer, Pure Variants und Windchill eine einheitliche Produktdatenbasis für Application Lifecycle Management, Product Line Engineering und Product Lifecycle Management, welche zusammen einen Intelligent Product Lifecycle bilden.

Damit schafft PTC eine konsistente Daten- und Prozessarchitektur, in der Anforderungen direkt mit Softwaremodulen verknüpft sind, Variantenlogiken auf identische Datenstrukturen zugreifen wie Stücklisten und Systemmodelle und Änderungen systemübergreifend analysiert, validiert und versionssicher ausgerollt werden können.

KI als integrativer Bestandteil moderner SDV-Programme

Mit wachsender Systemkomplexität gewinnt auch KI im Engineering an Bedeutung. So analysieren KI-Agenten Abhängigkeiten zwischen Anforderungen, Code und Varianten, identifizieren Konflikte und unterstützen Impact-Analysen über Systemgrenzen hinweg.

Voraussetzung ist eine konsistente Datenbasis. Erst innerhalb einer integrierten Architektur wird Agentic AI zum produktiven Bestandteil moderner SDV-Programme. Führende Hersteller wie CUPRA, Volkswagen, Toyota, HOLON und Lamborghini setzen auf Lösungen von PTC, um Entwicklungsarchitekturen zu konsolidieren, Variantenmodelle zu harmonisieren und regulatorische Anforderungen strukturell zu verankern.

Die nächste Phase der SDV-Revolution entscheidet sich nicht an der Anzahl neuer Funktionen, sondern an der technischen Beherrschbarkeit komplexer Softwarearchitekturen. Mit dem Intelligent Product Lifecycle schafft PTC die Voraussetzung, SDV-Programme konsistent, nachvollziehbar und skalierbar umzusetzen.

Weitere Informationen auf der Website:

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