Ob die falsche Maria in „Metropolis“ von Fritz Lang, RX 2714 in der legendären Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“, der T-800 in „Terminator“ oder Robbi in „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, überall spielen die menschengleichen Maschinen eine wichtige Rolle und beflügeln die Fantasie der Menschen.

Die Wirklichkeit sieht ein wenig realistischer, wenngleich auch futuristisch aus. Aus der Automobilproduktion beispielsweise ist die Robotik nicht mehr fortzudenken, ganze Produktionsstraßen haben Menschen ersetzt, weil Industrieroboter genauer und präziser kleben oder schweißen können.

Künstliche Intelligenz beschäftigt die Forschung seit Langem und vor allem in der sogenannten Assistenzrobotik gibt es neue und interessante Entwicklungen.

Assistenzroboter

Diese neuen Assistenzroboter „arbeiten“ direkt mit dem Menschen zusammen und teilen sich den Arbeitsraum. Durch Sensoren und programmierte Algorithmen sind sie in der Lage, sowohl Umwelt als auch Personen wahrzunehmen, selbstständig Entscheidungen zu treffen und mit Menschen zu kommunizieren, sogar autonom zu navigieren, ist eine ihrer Eigenschaften.

Roboter, der wie ein Mensch läuft

Doch die Entwicklung geht weiter. So wurde jüngst in Japan ein Roboter entwickelt, der auf zwei Beinen geht und so schnell wie ein Mensch laufen kann. „Achires“ (Actively Coordinated High-speed Image-processing Running Experiment System) heißt die Entwicklung, und wenn auch die Beine noch nicht Menschenlänge haben, so kann der kleine Zwerg mit seinen 14 Zentimeter langen Gelenken etwas mehr als vier Kilometer gehen, immerhin so viel, wie ein Spaziergänger in der Stunde zurücklegt.

Ein hochmodernes Bildverarbeitungssystem sorgt dafür, dass der Roboter das richtige Bein zur richtigen Zeit hebt und so die Balance behält. Auch diese Entwicklung soll den Menschen entlasten. Eine industrielle Anwendung ist geplant. So soll dieser Assistenzroboter beispielsweise Dosen, die von Fließbändern fallen, aufheben und ordnen. Damit, so die Entwickler, könnten Produktionsprozesse in Fabriken und Logistikabläufe effizienter gestaltet werden.