Während die Industrie 4.0 lange in den Köpfen existierte, kommt sie nun zunehmend in der Realität der Industrieunternehmen an. Wichtig ist hier für die Wettbewerbsfähigkeit aber nicht nur die Optimierung von Technologie und Infrastruktur. Es folgen auch massive Changeprozesse, die neue Kompetenzen und eine andere Arbeitskultur erfordern.

Neues Wissen entwickelt sich hier ganz konkret zu einem Wettbewerbsfaktor. Vorbei sind die Zeiten, in denen Mitarbeiter lange Zeit auf die Kenntnisse aus ihrem Studium zurückgreifen konnten. Das Motto lautet nun: Lebenslanges Lernen, bei dem Wissen ständig aktualisiert und an die aktuellen Anforderungen angepasst sein muss.

Zahlreiche Studien belegen jedoch, dass deutsche Unternehmen ihre Mitarbeiter nur unzureichend in Bezug auf Digitalisierung weiterbilden. Besonders hinken die kleinen und mittelständischen Unternehmen hinterher. Nur wenige verfügen über spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme für die Industrie 4.0.

Dabei ist es gerade in ihr wichtig, in einer globalisierten Welt schnell Kompetenzen aufzubauen, um das volle Potenzial neuer Technologien auszuschöpfen. Inhaltlich geht es dabei um Themen wie digitale Strategien und Geschäftsmodelle, Sensoren, KI-Prozesse und Algorithmen, Robotersysteme, aber auch Sicherheit von Daten und Prozessen in vernetzten Systemen.

Idealerweise läuft eine Qualifizierung dabei flexibel und orientiert an den Geschäftsprozessen ab. Wichtig ist eine Verbindung von Arbeiten und Lernen, von Theorie und Praxis, die Lernen am Arbeitsplatz fördert. Hinzu kommt die praktische Nutzung von digitalen Medien, zum Beispiel mit Simulationen, Assistenzsystemen oder Lernspielen.

Wer es schafft, diese permanente Entwicklung von Kompetenz in der Firma zu etablieren, und das für Hoch- wie Niedrigqualifizierte, kann außerdem  im Wettbewerb um neue Kollegen punkten. Denn eine Kultur des altersgerechten wie lebensbegleitenden Lernens schafft Mitarbeitern persönliche Entwicklungsmöglichkeiten und steigert die Attraktivität des Arbeitgebers.  


Zertifikatskurse für die digitale Revolution

Sie gilt als anerkannteste und größte technische Hochschule in Deutschland. Mit ihren 260 Instituten in neun Fakultäten gehört sie zu den führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen.

Und da bis zu 80 Prozent ihrer Professoren direkt aus der Wirtschaft stammen, schwören Absolventen auf den Praxisbezug. Die Rede ist von der RWTH Aachen – ein Ort, an dem die Zukunft unserer industrialisierten Welt gedacht wird.

Vom umfangreichen Know-how ihrer Vordenker und Innovatoren profitiert dabei auch ihre Weiterbildungsakademie, die RWTH International Academy. Sie bietet ihren Teilnehmern passgenaue und zielgruppenorientierte Lehrformate, bei denen akademische und berufliche Bildung verzahnt sind.

Alle Zertifikatskurse der RWTH International Academy beinhalten daher immer auch eine Fallstudie, in der Teilnehmer persönliche Fragestellungen aus dem eigenen Unternehmen einbringen können. Dabei werden sie von Experten begleitet. Ihr erstes Projekt wird so dank individueller Lösungen in der Firma garantiert zum Erfolg und stellt einen Mehrwert für den Arbeitgeber dar.

Hochwertige Diskussionen in Kleingruppen ermöglichen einen intensiven Austausch zwischen allen Beteiligten. Beliebt sind die Zertifikatskurse besonders bei Personalentwicklern, die Fach- und Führungskräfte vom Einzelseminar bis zum Expertenlehrgang individuell und themenspezifisch schulen wollen.

Das Kurssystem ist dabei mit Grundlagen- und Aufbaukursen modular und vertiefend aufgebaut. Es ermöglicht eine punktuelle oder ganzheitliche Schulung, und das in einem breit gefächerten Angebot in den Bereichen Ingenieurwesen, Qualitätsmanagement und Produktionstechnologie.

Besonders in Forschung und Lehre zur industriellen Digitalisierung gilt die RWTH Aachen als Vorreiter. Auf Teilnehmer ihrer Weiterbildungsakademie warten im Bereich Produkttechnologie insgesamt 17 Kurse mit Themen wie „Smarte Produktion“, „Kommunikation in der Industrie 4.0“, „Industrie 4.0: Grundlagen, Chancen, Risiken“, „Agile Produktentwicklung“, „Data Science für Ingenieure“ oder „Industrial Big Data in der Praxis“.

 

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