Die Konsumenten verändern sich, die Ökosysteme verändern sich, die Komplexität steigt. Längst leben wir in einer Ära der Devices & Services, Multiscreen und Multitasking, in der die Kunden ständig zwischen den Screens wechseln. Die fortschreitende Digitalisierung verändert die Customer Journey dramatisch. Kunden sind heute mobiler, besser informiert und fühlen sich weniger einer einzelnen Marke verbunden.

Kundenorientierte Modelle sind gefragt

In diesem unsicheren Umfeld gibt es für Unternehmen eigentlich nur zwei Konstanten: Ein überlegenes Produkt ist kein Garant mehr für eine führende Marktposition. Auch sind die Tage langwieriger Produktionszyklen und die Sicherheit langfristiger Kundenbeziehungen Geschichte. Diese Marktkräfte machen kontinuierliche Innovationen notwendig.

Experience Business

Vorbei sind die Zeiten, in denen allein das Produkt die Kampagne bestimmte. Im Fokus steht der Kunde. Die App wird zunehmend zur Ad, Marketing und Produkt-erfahrung sind heute eins.
Für den Kunden ist es am Ende immer die Marke, mit der er in Verbindung steht und die er erleben will.

Als wichtiger Schritt in diese neue Ära schafft das Experience Business die entscheidenden Voraussetzungen. Mit einem konsequenten Kundenfokus gilt es jetzt, auf jeder Stufe der Customer Relations ein personalisiertes und überzeugendes Erlebnis zu bieten, von Websites und mobilen Apps bis hin zum Einzelhandel. Nahtlose Multi-Channel-Kommunikation ist das, was heute erwartet wird.

Flexible Plattformen

Branchenführende Marketing-Experten investieren derzeit verstärkt in eine Kombination aus Arbeitskraft, Prozessen und Produkten, um die Herausforderung Experience Business anzugehen. Sie sorgen dafür, dass ihr Unternehmen erfolgreich ist, indem sie sich in sieben Digital-Marketing-Dimensionen gegen die Konkurrenz durchsetzen: Kanäle, Zielgruppen, Kontext, Inhalt, Ressourcen, Kampagnen und Daten.

Ein wichtiger Baustein in diesem digitalen Reifegrad-Modell ist umso mehr eine flexible, integrierte Plattform für das Kundenerlebnis, die über umfangreiche Unternehmensanwendungen und einfach bedienbare Benutzerschnittstellen bereitgestellt wird.

Trotz der zunehmenden Komplexität können Unternehmen damit eine relevante, konsistente und persönliche Customer Experience über mehrere Kanäle hinweg definieren, messen und bereitstellen, das den gestiegenen individuellen Anforderungen des einzelnen Kunden gerecht wird. Was in den vergangenen fünf Jahren seinen Anfang nahm, startet mit der Marketing Cloud jetzt erst so richtig durch: Wir nähern uns mit großen Schritten der Vision des 1:1 Marketings.


 

Andreas Helios

 

Andreas Helios,

Sr. Group Manager Enterprise Marketing Central Europe, Adobe Systems

 

Welche Digital Marketing Lösungen bieten Sie Ihren Kunden an?

Mit unseren beiden Plattformen, der Adobe Creative und Marketing Cloud, stellen wir aus technologischer Sicht das komplette Set an Lösungen zur Verfügung, die Unternehmen von Anfang an, also von der Erstellung von Inhalten bis zur zielgenauen Vermarktung, auf ihrem Weg ins Zeitalter des Experience Business zu unterstützen.

Mit unseren Lösungen sowie mit Echtzeit-Dashboards und einer auf Zusammenarbeit ausgelegten Oberfläche können Marketing-Experten Daten, Einblicke und digitale Inhalte kombinieren und ihren Kunden so ein optimales Markenerlebnis bieten.

Außerdem erhalten sie alles, was sie benötigen, um mehr über ihre Kunden zu erfahren, personalisierte und einheitliche Kundenerlebnisse zu entwickeln und ihre Inhalte und Ressourcen zu verwalten. Integriert, aus einer Hand und hocheffizient. Das ist ein USP, den in dieser Form nur Adobe bietet.

Wie profitieren sie davon? Können Sie konkrete Beispiele nennen?

Ein Unternehmen, das sich der Herausforderung einer datenoptimierten Kundenkommunikation gestellt hat, ist die internationale Großbank UBS.

Mit Hilfe von Adobe Campaign ist es dem Finanzinstitut gelungen, Daten aus mehreren Marketing-Systemen zu konsolidieren, die von unterschiedlichen internen Teams und Agenturen weltweit mit verschiedenen Reporting- und Analyselösungen eingesetzt werden.

Durch das systematische und einheitliche Datenmanagement stellt das Unternehmen sicher, dass sämtliche Inhalte abgestimmt und konsistent sind.

Lesen Sie das ganze Interview mit Andreas Helios hier.