Deshalb kündigt sich ein beispielloser Wandel auf dem Gebiet der Energieversorgung an, der von der amerikanischen Regierung durch Steuerboni in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar gefördert wird. Ziel ist neben der Förderung des Wirtschaftswachstums der Ausbau einer sauberen Energieversorgungsindustrie mit Blick auf die Verringerung der Treibhausgas-emissionen.

„Smart Grid“, übersetzt ‚Intelligentes Stromnetz‘ heißt der strategische Vorstoß. Denn je genauer die vorhandene Energie und der Energiebedarf ermittelt werden, desto effizienter kann Energie auch eingesetzt werden. Doch was einfach klingt, stellt hohe technologische Ansprüche an die entsprechende Messtechnik und Datenkommunikation.

Vollautomatisierte Produktion

Dementsprechend ist der Bedarf an Kompetenz für innovative Verteilungslösungen zur Bereitstellung und Nutzung von Energie groß. Der hohen Nachfrage zufolge entstehen die Komponenten der neuen Stromnetze in vollautomatisierten Produktionsprozessen. Denn in einem Zeitalter schneller technologischer Fortschritte ist die Toleranz für Ausfälle, Schwankungen und andere Störungen seitens der Verbraucher gering.

Zudem fokussieren die Systemanforderungen der Energieversorgungsunternehmen auf Zuverlässigkeit, Kosten, Energieeffizienz und das allgemein gestiegene Umweltbewusstsein. Zusehens verschwinden deshalb elektromechanische Altzähler vom Markt.

Die Forderung nach intelligenten Technologien, die eine zuverlässige und sichere Datenübertragung ermöglichen, klingt laut und deutlich. Eine Schlüsseltechnologie in diesem Umfeld sind Advanced Metering Infrastructure-Systems (AMI). Die intelligenten Zähler mit innovativer Zweiwege-Kommunikation dienen zur detaillierten Erhebung von Energie-Verbrauchsdaten.

Kosten sparen, Effizienz steigern

Die steigende Nachfrage nach den intelligenten Systemen und der drastische Bedarf zur Kapazitätserhöhung sind deswegen in der Branche auch ein entscheidender Treiber zur Analyse von Kosteneinsparungs-Potenzialen und Effizienzsteigerungen im gesamten Fertigungsprozess. 

Eine besondere Herausforderung stellt sich dabei durch die Forderung zur drastischen Durchsatzsteigerung bei hohen Qualitätsansprüchen und gleichzeitiger Kostenkontrolle. 

Als Lösung für diese Problemstellung - sowohl mit Blick auf kontinuierliche Verbesserung als auch effizientere Produktionsprozessen – bietet sich die Automatisierung mit Robotern geradezu an. Die High-Performance-Maschinen garantieren präzises Arbeiten bei gleichzeitig höchster Geschwindigkeit und stehen zudem für maximale Zuverlässigkeit unter Produktionsbedingungen, bei denen Ausfälle so gut wie ausgeschlossen sein müssen.

Zudem ergeben sich durch die Einbeziehung der Robotik deutliche Veränderungen im Materialhandling, das sonst zum Großteil manuell erfolgen muss – etwa zum Beladen von Maschinen oder zum Werkstücktransport von einer Station zur nächsten innerhalb der Fertigungslinie. Durch die Automatisierung ergeben sich hier wesentliche Vorteile durch Kosten-einsparungen sowie für die Ergonomie der Bediener.