Besonders aus der Unternehmenswelt ist Big Data – die große Datenmenge – kaum noch wegzudenken. Jeder Sensor und jede Maschine kann inzwischen in regelmäßigen Abständen Status und Zustand senden, den eine Instanz verwaltet.

Auf diese Weise entstehen die großen Mengen an Daten, die sich idealerweise erst sinnvoll interpretieren und dann wirtschaftlich clever verarbeiten lassen. Nicht umsonst wird Big Data 2.0 mit Öl verglichen, das es zu bergen gilt, weil in den internen wie externen Datenmengen viel geschäftliches Potential steckt.

Neue digitale Geschäftsmodelle

Entsprechend viele Unternehmen setzen daher auf neue Geschäftsmodelle, um dieses digitale „Öl“ gewinnbringend zu fördern. Die Strategien sind dabei unterschiedlich: Beim Leveragemodell lassen sich Dienstleistungen dank neuer Daten optimieren.

Bei Data-as-a-Service verhelfen zum Beispiel Nutzungsdaten zu zielgenauer Werbung. Bei Data-infused-Products werden bereits bestehende Produkte, wie zum Beispiel Stromzähler, durch mehr Daten-Intelligenz aufgewertet. Es gibt Datenmarktplätze für den Verkauf und die Nutzung von Streams. Beim disruptiven Modell werden sogar ganze Branchen umgekrempelt, wie zum Beispiel der Musikvertrieb, der inzwischen nahezu digital abläuft und keine lokalen Geschäfte mehr benötigt.

Mehr Support und Sicherheit

Hightech-Unternehmen des Silikon Valley wie Google, Apple, Amazon oder Facebook zeigen schon lange, wie sie die Kaufentscheidung am POS radikal verändern: Zum Einsatz kommen moderne Analyse-Tools, die Angebote noch genauer auf Bedürfnisse der Kunden abstimmen – und das sogar in Echtzeit! Und ein großer Bereich ist außerdem das Thema Überwachung beziehungsweise Sicherheit.

Auch hier gibt es bereits zahlreiche Beispiele, wie Unternehmen Big Data erfolgreich nutzen: Maschinenhersteller bieten IoT-Cloud-Plattformen als digitale Services an, in den sich alle gerade gekauften Produkte des Unternehmen dank Sensoren mit dem Internet sowie miteinander verbinden lassen. Fahrzeuge eines OEMs können dank Analytics-Technologie in Bezug auf Produktentwicklung, Reparatur und Wartung perfektioniert werden.

Support ist so proaktiv möglich, Ausfallzeiten reduzieren sich, Teile werden rechtzeitig ausgetauscht, bevor ein großer Schaden entsteht. Wenn komplexe Produkte ihre Zustandsdaten per Internet an den Hersteller weitergeben, ist der Servicetechniker schneller unterwegs und punktet mit mehr Funktionsgarantie im Markt.

Vernetzte Geräte

Dank innovativer Technologien ist es heute sogar möglich, Sensoren, Geräte, Maschinen oder ganze Anlagen mit dem Internet der Dinge einzubinden, die bisher nicht vernetzt waren. Zum Einsatz kommen dafür kleine Big Data 2.0 Module, die einen sehr geringen Energiebedarf haben und mit denen zum Beispiele Geräte eines Unternehmens in einem eigenständigen Funknetz weltweit verbunden werden können.

Das technische Prinzip: Die Geräte senden in festgelegten Intervallen kleine Datenmengen beziehungsweise Nachrichten an eine Basisstation, die diese dann in eine Datenbank des jeweiligen Empfängers weitergibt. Bis zu einer Millionen Objekte und noch mehr lassen sich so verwalten.

Clevere Überwachung

Flugzeugbauer tracken damit zum Beispiel bereits erfolgreich Ersatzteile über verschiedene Standorte und Landesgrenzen hinweg. Aber nicht nur in der Logistik, auch als Diebstahlsicherung sind die Module einsetzbar: Durch die Ortung und Bewegungsmessung kann eine wirksame Alarmfunktion in jede diebstahlgefährdete Komponente integriert und gemeldet werden.

Mögliche weitere Einsätze: Patientenüberwachung, Check von Kühlketten mit Temperatursensoren oder Nährstoffwerten in Böden, Überprüfung des Füllstands von Wassertanks oder Glascontainern, Überwachung von Parkplatz-Belegung oder Kontrolle von Brandmeldern. Da man mit den Modulen auch GPS-Daten aufzeichnen und übermitteln kann, sind Abrechnungsmodelle für Geräte und Fahrzeuge nicht nur nach Betriebsstunden, sondern auch nach bearbeiteter Fläche, zum Beispiel in der Landwirtschaft, möglich.

Leasing-Gesellschaften können so ganz neue und effizientere Angebote entwickeln. Die Geschäftsmodelle der neuen Technologien rund um Big Data 2.0 sind also zahlreich – das digitale Öl muss jetzt nur gehoben werden.

 


Advertorial

Kleine Datenpakete, große Sicherheit!

Warum es besser ist, seine IoT-Daten über das Sigfox Netz zu sammeln, bei dem Sensoren undSysteme nur zyklisch angebunden sind und niemals direkte Internetanbindung haben.

 Die Angst vor Hacks und Sabotage ist bei breitbandigen Internetverbindungen berechtigt. Deswegen ist große Vorsicht angesagt. Die Schlacht um IT-Sicherheit ufert aber zunehmend aus und kostet Unternehmen immenses Geld. Besser wäre es also, wenn man sich auf das Wesentliche konzentrieren könnte: Das Sammeln von Daten, um sie für neue Geschäftsmodelle und Services nutzen zu können. Die 12 Byte, die das Sigfox LPWAN Netz bietet, reichen für fast alle datengetriebenen Applikationen aus. Mit 12 Byte kann man nämlich 256 hoch zwölf unterschiedliche Zustände beschreiben. Das sind 79 Quadrilliarden unterschiedliche Werte. Also eine Zahl mit 27 Nullen – vor dem Komma.

Sendet man diese 140x pro Tag über das global verfügbare Sigfox Funknetzwerk in Richtung Cloud, kann man massiv Daten für Ver- und Gebrauchsmessungen, Predictive Maintenance und zahlreiche weitere datengetriebene IoT-Applikationen sammeln. Was braucht man dafür? Eine Sigfox-Schnittstelle am Sensor/System und Netzverfügbarkeit. In Deutschland beträgt die Netzabdeckung bereits 77%. Bis Ende 2018 mehr als 85%. Es ist also bald fast überall einsetzbar. Der Clou ist aber:
Sigfox Module kosten nur rund 2 Euro und Sigfox Devices sind dennoch extrem sicher vor Hacks.

Die Sigfox Sicherheit liegt darin bergründet, das die Verbindung nur zum Datenaustausch aufgebaut wird. Ansonsten schläft die Konnektivität und kann nicht aus dem Internet heraus gehackt werden. Die Sendeleistung der Ultraschmalbandtechnik ist zudem hoch. Die Datenübertragung kann nur mit teuerster Technologie gestört werden, die zigtausende Euros Investitionen erfordern würde.

Für einen Bruchteil der Kosten lassen sich hingegen Mobilfunkverbindungen stören. Die Sigfox Cloud zählt zudem zu den weltweit sichersten überhaupt. Sie wird zudem in Europa gehostet und rund um die Uhr von Menschen überwacht. Wenn 12 Byte also ausreichen, dann gibt es bei Sigfox für IoT-Daten eine extrem hohe Sicherheit zu minimalen Kosten. Das ganze sogar global ohne Roaming-Gebühren, SIM-Karten und ohne aufwendige eigene Infrastruktur mit lokalen Gateways. Was will man mehr?

Das Sigfox Ökosystem erkunden kann man auf der Sigfox Connect, die dieses Jahr für Besucher am 25. Oktober in Berlin die Pforten öffnet. Mehr als 140 Aussteller, ein attraktives Vortragsprogramm und ein Tag voller Inspirationen erwartet Sie.