Wer einmal eine Baustelle besucht hat, der weiß: Trotz der oft schönen Gebäude, die entstehen, leidet die Umwelt meist erheblich. Nicht nur in Deutschland, in ganz Europa sind überall noch Maschinen im Einsatz, die teilweise älter als zehn Jahre sind.

Wegen fehlender staatlicher Anreize können Bauunternehmen selten in neue investieren.
effiziente Maschinen Dabei gibt es sie längst. So hat sich die Energieeffizienz von Baumaschinen in den letzten zehn Jahren, je nach Typ, um zehn bis 15 Prozent erhöht. Entsprechend sind der Kraftstoffverbrauch, der CO2-, Stickstoff-und Partikelausstoß gesunken.

Maschinen mit Hybrid- oder Elektroantrieb oder Eco-Mode sind schon jetzt auf etlichen Baustellen zu finden. Baumaschinen werden über das Internet gewartet und ganze Maschinenflotten über Apps kontrolliert. Manuelle Abläufe zunehmend in digitale Prozesse übertragen.

Unnötige Fahrten oder Störungen werden so vermieden.
geschlossene kreisläufe Solarzellen decken einen zunehmenden Teil der Stromversorgung. Auch intelligente Systeme zur Lichtsteuerung und die Nutzung von Abwärme und geschlossenen Wasserkreisläufen helfen vor Ort Ressourcen zu schonen.

Aber auch der Mensch profitiert von den spannenden Entwicklungen:
Für ihn steht das ermüdungsfreie Arbeiten im Fokus. Fahrerkabinen bieten heute zum Beispiel den Komfort und die Sicherheit einer Oberklasselimousine. Klimaanlagen, ergonomisch geformte Sitze und Bedienelemente gehören zur Serienausstattung. Schallisolierungen und saubere Kabinenluft sind dank neuester Technik garantiert.

3D-welten Noch futuristischer gestaltet sich die Ausbildung oder Forschung: Schon heute können Nutzer mittels 3D Virtual Reality Brille und Datenhandschuhen direkt an die virtuelle Baumaschine versetzt werden. Die Maschine, ihre Funktionen und deren Wirkung sind dann simulationsgestützt interaktiv zu erleben.