Herr Grohmann, bitte beschreiben Sie uns die aktuelle Situation auf dem Home-Control-Markt.

Smart Home ist als Zukunftsthema in aller Munde. Tatsächlich hat es die Endkunden aber längst erreicht. Alleine eQ-3 hat bereits mehr als zehn Millionen Home-Control-Geräte ausgeliefert. Berg Insight als renommierter Industrieanalyst sieht uns anhand der Zahl der installierten Gesamtsysteme als Marktführer in Europa. Eine wachsende Zahl von Allianzen mit konkurrierenden „Standards“, die kaum Produkte haben, verunsichern aber viele Verbraucher.

Was sind aus Ihrer Sicht die prägnanten Vorteile von Home Control für den Anwender?

„Steigerung des Wohnkomforts“ und „Energieersparnis“ sind die wichtigsten Argumente. Wenn das Bad morgens 24 Grad haben kann und trotzdem bis zu 30 Prozent der Heizenergie gespart werden, wird Smart Home zum Massenphänomen. eQ-3 deckt zudem alle weiteren Anwendungen wie Sicherheit, Lichtsteuerung oder Rollläden und Co. ab. Umweltschutz wird von vielen Kunden als weiterer Vorteil wahrgenommen.

Mit Apps, Smartphones und Tablets ist die Bedienung heute besser als früher, wo noch in die Wand verbaute PCs für tausende von Euros nötig waren. Während Hausautomation bislang bei 10.000–15.000 Euro und mehr lag und bereits beim Hausbau installiert werden musste, lassen sich hochwertige Funk-Lösungen wie MAX! für wenige Hundert oder umfassende Lösungen mit HomeMatic für typisch 1.000–2.000 Euro auch nachträglich installieren. Entsprechend gewachsen ist das Interesse der Konsumenten.

Wo kann ich Smart-Home-Lösungen heute kaufen und wer hilft mir?

eQ-3 vermarktet Smart-Home-Lösungen bereits seit mehr als 20 Jahren über Versandhäuser wie ELV und Conrad. Mit RWE setzen vier der fünf größten Energieversorger in Deutschland auf Home-Control-Geräte von eQ-3. eQ-3 ist außerdem Gründungsmitglied bei QIVICON, das von der Deutschen Telekom initiiert wurde. Das Telekom Smart Home wird inzwischen in mehr als 400 Shops vermarktet. Ähnlich breit aufgestellt sind weitere Partner wie Mobilkom.

Während viele Kunden Smart Home selbst installieren, haben Fachhändler und Fachhandwerker erkannt, dass es ebenso viele Kunden gibt, die mehr Service wünschen. Dies ist ein Gebiet, in dem sie ihre Beratungskompetenz ausspielen und zusätzliche Umsätze mit Dienstleistungen verdienen können. Gerade in Zeiten von Internethandel und „Geiz ist Geil“ bietet dies wichtige Chancen für den Mittelstand.