Licht hat eine positive Wirkung auf Körper und Seele und kommt daher vielfach zur Anwendung, so etwa bei Depressionen.

Der Mensch braucht Licht zum Leben wie die Luft zum Atmen. Es beeinflusst die Hormonproduktion, die Ausschüttung glücksbringender Botenstoffe und nicht zuletzt dadurch unser Wohlbefinden. Insbesondere Sonnenlicht hat eine wissenschaftlich anerkannte positive Wirkung auf unseren Körper.

Fehlt es, wie etwa in den Herbst- und Wintermonaten, kommt es zu einer Überproduktion des Hormons Melatonin und damit zu einer Beeinträchtigung des Gemütszustandes. Nicht selten führt ein ausgeprägter Lichtmangel zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit bis hin zur saisonalen Depression. 

Durch die gezielte Behandlung mit Licht kann der Melatoninspiegel im Gehirn gesenkt und das Gehirn dazu angeregt werden, vermehrt Serotonin auszuschütten. Ein Botenstoff, der als Wirkstoff vielen Antidepressiva zugrunde liegt und gegen Depressionen hilft. Für die Lichttherapie wird dabei eine helle Lampe verwendet, die in etwa 200-mal heller als die übliche Raumbeleuchtung strahlt.

Hilfe bei Hauterkrankungen

Da Licht auch eine entzündungshemmende Wirkung hat, kommen UV-Strahlen daneben auch bei der Behandlung von Hauterkrankungen zum Einsatz. So etwa bei Neurodermitis oder auch der Akne vulgaris. Durch seine antibakterielle Wirkung kann hierbei das blaue Licht dazu beitragen, die Ursache der Entzündung in der Hautpore auszuschalten. Rotes Licht sorgt dagegen für die Wundheilung und Entspannung.