Der Gesamtumsatz lag bei 21,4  Milliarden Euro. Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung gab es vergangenes Jahr ein Beschäftigungsplus von 3,2 Prozent. Damit wären bei den rund 1.140 Betrieben zum Jahresende rund 92.000 Mitarbeiter beschäftigt. Es wurde ein Inlandsumsatz von 7,2 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Dies entspricht einer Steigerung von knapp drei Prozent. Das internationale Geschäft war noch erfolgreicher. Es wurde ein Plus von acht Prozent erreicht und damit kletterte der Auslandsumsatz auf 14,2 Milliarden Euro. 

Auch für das laufende Jahr blickt der Leiter des Fachverbandes Medizintechnik bei SPECTARIS, Jan Wolter, positiv in die Zukunft: „Wir erwarten, dass insbesondere die guten Impulse aus dem Auslandsgeschäft zu Umsatzsteigerungen der Medizintechnikhersteller führen werden.“

Deutsche Medizintechnikexporte

In Asien rechnen die Firmen mit Zuwächsen von 13 Prozent. Auch das Geschäft in Nordamerika wird grundsätzlich positiv bewertet. Die weiteren Aussichten in Westeuropa werden dagegen etwas zurückhaltender gedeutet. Im Durchschnitt erwarten die Firmen für diese wichtige Nachbarregion, auf die rund 40 Prozent der Ausfuhren entfallen, ein Plus von zwei bis drei Prozent. In Osteuropa werden Zuwächse von rund zwei Prozent erwartet.

Inlandsgeschäft stärken

Um das Inlandsgeschäft zu stärken, gehen die Medizintechnikhersteller neue Wege. Durch innovative Service-Angebote versuchen die Unternehmen, ihre Kunden langfristig an sich zu binden und sich von anderen Anbietern abzuheben.