Die Auge schauen besser auf die Straße. Die Hände gehören nach wie vor ans Lenkrad. Autobauer setzen bei der Mensch-Maschine-Kommunikation daher vor allem auf die Sprachsteuerung. Allerdings gibt es vorher noch zahlreiche Herausforderungen: So verstehen die Maschinen bestimmte Zusammenhänge nicht. Bekanntlich haben gleichlautende Begriffe, wie zum Beispiel „Arm“ und „arm“, eine unterschiedliche Bedeutung.

Komplexe Herausforderungen

Zudem basieren viele Systeme zurzeit noch auf bestimmten Kommandos mit Worten, für die das System entwickelt worden ist. Andere Worte begreift es nicht. Tests des ADAC haben ergeben, dass deutliche Aussagen auf Hochdeutsch zwar gut bis sehr verstanden werden. Wer jedoch Dialekte plaudert, wird auch von der Maschine gern missverstanden.

Geräusche des Blinkers oder Motors können zwar eingeordnet oder gefiltert werden. Andere jedoch, wie Unterhaltungen mehrerer Passagiere oder Kindergeschrei, führen eine Sprachsteuerung schnell an ihre Grenzen.

Viele Vorteile

Gelingen den Technikern jedoch Lösungen, sind die vielen Vorteile überzeugend: Die Sicherheit erhöht sich, da Auge und Hände weiter unbehelligt ins Fahrgeschehen eingreifen. Einstellungen können an Geräten automatisch abgerufen werden, sobald sich der Fahrer zu Wort meldet.

Die Software erkennt dann sogar das Stimmenprofil. Mögliche Hemmungen, Touchscreens zu bedienen, die von mehreren Menschen angefasst werden, entfallen mit einmal. Experten erwarten sogar, dass das Fahrzeug in Zukunft dem Fahrer einfach jederzeit zuhört, lernt – und damit das Verhalten seines Besitzers immer besser kennenlernt.