Momentan prägt den Automotive-Markt der Trend zur Individualisierung des Fahrzeugs durch das Scheinwerferdesign bei gleichzeitig hohen Anforderungen an die Effizienz der Technologien. Lichtquellen auf Basis von LED-, Laser- und OLED-Technologie bieten neue Möglichkeiten, Fahrzeuge optisch zu differenzieren. Das Design der gesamten Marke lässt sich so clever weiterentwickeln, ohne den Wiedererkennungswert zu verlieren.

Intelligentes Licht

Längst gibt es Scheinwerferlicht, das intelligent dem Verlauf der Straße folgt. Bei Matrix-Scheinwerfern lässt sich darüber hinaus jede einzelne LED im Modul separat ansteuern und dadurch ein- und ausschalten oder dimmen. Der Vorteil: In Kombination mit einem Kamerasystem und einer bildverarbeitenden Elektronik werden Gegenverkehr und vorausfahrende Fahrzeuge erkannt und ausgeblendet.

Dank hoher Pixelanzahl ist es außerdem möglich, über das Kamerasystem besondere Objekte – wie Fußgänger, Tiere oder Hindernisse – separat anzuleuchten und somit den Fahrer darauf aufmerksam zu machen.

Design und Funktionen

Lasertechnologie, wie sie derzeit in drei Fahrzeugen bereits zum Einsatz kommt, treibt diese Entwicklung noch weiter voran: Durch die hohe Leuchtdichte, die deutlich über der jeder anderen heute verfügbaren Lichtquelle liegt, können Scheinwerfer noch kleiner gestaltet werden als bisher.

Gleichzeitig bietet Fernlicht aus dem Lasermodul die derzeit höchste Reichweite und damit mehr Übersicht und Sicherheit im Straßenverkehr. Diese Kombination aus Design und Funktionalität eröffnet dem Laser neben der LED großes Zukunftspotenzial.

Flexible Formen

Aber auch bei der Rückleuchte gibt es neue Entwicklungen: Sogenannte Organic Light Emitting Diodes (OLED) ermöglichen es, jede Form zu einem Leuchtkörper zu machen. Statt punktuell zu leuchten, wie etwa LED, sind OLED Flächenlichtquellen. Diese Flächen können frei ausgeführt und gestaltet werden. Erzeugen lassen sich so zum Beispiel ein 3-D-Effekt oder homogen leuchtende Formen mit einer klaren Designsprache.