Auch das ansprechendere Design im Vergleich zur Stahlfelge spielt dabei eine wichtige Rolle. Es gibt mehrere Gründe, warum sich Aluminiumräder immer mehr vom ursprünglich reinen Rennsportprodukt hin zu einem der wichtigsten Designelemente bei Neuwagen entwickelt haben.

Gerade im Vergleich zu Stahlfelgen trumpfen Aluminiumräder zusätzlich mit vielen Vorteilen auf: Räder aus Stahl erfüllen zwar die Mindestanforderungen – sie sind sicher und funktionieren – wer jedoch Wert auf ein besonders niedriges Gewicht legt und das in Verbindung mit einer nahezu unbegrenzten Zahl an Designmöglichkeiten und Oberflächenbeschichtungen, kommt an Aluminiumrädern nicht vorbei.

Technische Vorteile

Neben dem besonderen optischen Reiz, den Aluminiumräder besitzen, bieten sie zuerst einmal handfeste technische Vorteile. Diese resultieren vornehmlich aus dem wesentlich geringeren Gewicht.

Da Aluminium nur circa ein Drittel soviel wie Stahl wiegt, reduziert sich mit der Verwendung von Aluminiumrädern das Gesamtgewicht und damit auch der CO2-Ausstoss des Fahrzeugs. Darüber hinaus verringern sich auch die ungefederten Massen, was für eine spürbar bessere Fahrdynamik sorgt.

Optimierte Bremskühlung

Ein weiterer Nebeneffekt ist eine optimierte Bremskühlung, da Aluminium die Bremswärme wesentlich besser ableitet als zum Beispiel Stahl. Viele sehr leistungsstarke Fahrzeuge der heutigen Zeit werden deshalb bereits ab Werk mit Aluminiumrädern ausgerüstet – die Frage Aluminiumrad oder nicht stellt sich hier aus Sicherheitsgründen schon gar nicht mehr.