Gleichzeitig bildet sie die Voraussetzung für die nächsten Schritte Richtung teil- und hochautomatisiertes und schließlich vollständig autonomes Fahren.

Dabei bedeutet autonomes Fahren keineswegs, dass der Fahrer zur Randnotiz, zum Beförderungsgut wird – ganz im Gegenteil! Der Fahrer – oder Nutzer – und sein perfekt individualisiertes Erlebnis im Fahrzeug rücken in den Mittelpunkt.

Die neu gewonnene Zeit – in wenigen Jahren zunächst auf der Autobahn, später dann auf allen Strecken – kann der Fahrer sinnvoll nutzen. Ob als Arbeitszeit im mobilen Büro, zur Entspannung im mobilen Heimkino oder Konzertsaal oder zur intensiven Nutzung der sozialen Netze. Die individuellen Präferenzen folgen dem Nutzer nahtlos vom eigenen Fahrzeug in den Mietwagen oder ins Carsharing-Mobil.

Aktualisierungen sind künftig so einfach und selbstverständlich wie heute bei Smartphones.

Flottenbetreiber können sich über umfassende Analysemöglichkeiten sowie sinkende Betriebs- und Wartungskosten freuen. Und noch einen Vorteil bietet die Vernetzung: Nicht nur hochpräzise Navigationskarten (HD Maps) und Informationen gelangen künftig ohne physischen Datenträger ins Auto, auch die Software des Fahrzeugs und der Steuergeräte lässt sich „over the air“ (OTA) updaten.

So bleiben nicht nur die Inhalte, sondern auch die Funktionen auf der Höhe der Zeit – und es lassen sich Features nachrüsten oder bei Bedarf freischalten, beispielsweise die Mediathek im Mietauto. Aktualisierungen sind künftig so einfach und selbstverständlich wie heute bei Smartphones – und ermöglichen so den Zugang zu einem umfassenden Ökosystem an Apps und Services.

Grundvoraussetzung für diesen hohen Grad an Vernetzung ist freilich höchstmögliche Sicherheit als integraler Bestandteil der Infotainment-Systeme. Gut, dass neben technischen Features auch sicherheitsrelevante Patches per OTA-Update eingespielt werden können.